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Freiwillige Feuerwehr Holtsee

Archiv 2007

8. Dezember 2007

Am 6. Dezember hat die Rettungsleitstelle in Rendsburg ihren Dienst eingestellt. Die Einsätze werden seitdem über die Integrierte Regionalleitstelle Mitte in der Kieler Feuerwache am Westring abgewickelt. Von dort aus werden nicht nur die Einsätze der Feuerwehren und des Rettungsdienstes für den Kreis Rendsburg-Eckernförde und die Stadt Kiel koordiniert, sondern voraussichtlich ab dem 13. Dezember auch für den Kreis Plön.

Für die Disponenten aus Rendsburg ändert sich aber nicht nur ihr Weg zur Arbeit, sondern sie haben auch völlig neuer Arbeitsplätze erhalten. Statt wie bisher die Einsätze händisch zu organisieren (Computerunterstützung gab es nur die letzen Monate), werden die Einsätze nun vollständig über eine EDV-Anlage abgewickelt. Um dies zu gewährleisten, haben die Disponenten nicht nur Zugriff auf Katasteramtsdaten, die in elektronischen Karten dargestellt werden, sondern auch auf die Alarmpläne der einzelnen Feuerwehren. Diese verwalten ihre Alarmpläne nicht mehr in Ordnern oder Karteikarten sondern über das Internet im Online-Feuerwehrverwaltungsprogramm Fox-112.

Fox-112 wurde von Rainer Lerg aus Stakendorf (Kreis Plön) entwickelt und seit Anfang 2007 wird es flächendeckend auch im Kreis Rendsburg-Eckernförde eingesetzt. Im Gegensatz zu anderen Feuerwehr-Verwaltungsprogrammen wie z. B. FLaSH112 wird das Programm nicht auf einem (oder mehreren) Rechner(n) installiert und die Daten müssen zwischen den Rechnern via Diskette oder USB-Stick ausgetauscht werden, sondern das Programm liegt zentral auf einem Internetserver und wird von den Nutzern über den Internetbrowser bedient. Besondere Voraussetzungen sind nicht erforderlich, so dass man im Prinzip seine Feuerwehr auch aus einem Internetcafé in Australien verwalten kann. Lediglich eine Benutzerkennung und ein Kennwort werden benötigt.

Seit Anfang des Jahres 2007 wird auch die Holtseer Feuerwehr über Fox-112 verwaltet. Von uns wird dabei hauptsächlich das Modul Personal genutzt. Dort werden - neben ein paar persönlichen Daten wie Name, Adresse, Telefonnummer und Geburtsdatum - die feuerwehrrelevanten Informationen verwaltet, wie Eintrittsdatum, Lehrgänge, Beförderungen, Ehrungen und bei den Atemschutzgeräteträgern die notwendigen medizinischen Untersuchungen, Einsatzzeiten unter Atemschutz und sonstige Nachweise. Also alles Daten, die die Wehrführung bisher in Exceltabellen und handschriftlichen Listen geführt hat. Lediglich die Kontodaten der aktiven und passiven Mitglieder werden nach wie vor gesondert gelistet und nicht online verwaltet. Mit Fox-112 wird auch die Lehrgangsplanung auf Kreisebene durchgeführt. Einsatzberichte werden ebenfalls online geschrieben und verwaltet.

Da die neue Leitstelle auch Zugriff auf das Internet hat, war schnell die Idee geboren, auch die Alarmpläne der einzelnen Feuerwehren über Fox-112 zu verwalten. Dazu bekamen alle Feuerwehren der Stadt Kiel und der Kreise Plön und Rendsburg-Eckernförde den Auftrag, diese bis zum geplanten Starttermin am 1. Dezember in Fox-112 einzutragen. Dort werden dann nicht nur die Fahrzeuge und die Personalstärke der Wehren aufgelistet, sondern auch - aus Feuerwehrsicht - besondere Objekte im Gemeindegebiet und spezielles Einsatzgerät, das bei den Wehren vorhanden ist. Bei der Personalstärke wird zwischen Tag und Nacht und zwischen alltags, samstags und sonntags unterschieden. Das Gleiche gilt für die Zahl der verfügbaren Atemschutzgeräteträger. Der Disponent bzw. der Einsatzleitrechner soll somit und anhand der eintreffenden Meldungen die zur Bewältigung des Schadensereignisses notwendigen Kräfte zeitnah alarmieren können.

5. Dezember 2007
Pneumatische Sirene

22:17 Uhr Alarmierung über Sirene; Verkehrsunfall in Harzhof.

Neben unserer Wehr war auch die Freiwillige Feuerwehr Eckernförde alarmiert worden. Ein Pkw war von Holtsee kommend vor Harzhof nach rechts von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gefahren. Der Fahrer wurde nicht mehr in seinem Fahrzeug angetroffen, sodass die nähere Umgebung abgesucht wurde.

Verkehrsunfall in Harzhof am 05.12.07
Foto: U. Rehbehn

Später wurde der Fahrer in Lehmsiek gesehen und konnte kurz von der Polizei über sein Handy erreicht werden. Seinen Standort konnte er jedoch nicht genau mitteilen. Da davon auszugehen war, dass der Fahrer unter Schock stand, wurde dann im Bereich Lehmsiek großflächig gesucht. Dabei wurde auch der Suchhund unseres Kameraden Joachim Brandt eingesetzt. Später wurde die Suche durch die Feuerwehr Haby und die DRK-Rettungshundestaffel aus Rendsburg verstärkt. Um 1:30 Uhr erreichte uns die Nachricht, dass der Gesuchte mittlerweile bei seiner Familie eingetroffen war. Damit konnte der Einsatz beeendet werden.

Unser Dank gilt neben den verstärkende Kräften auch Birte und Thomas Schäfer von der Gaststätte Lehmsiek für den Kaffee zu später Stunde und die Möglichkeit, ein paar Minuten im Trockenen zu stehen.

24. November 2007
Pneumatische Sirene

13:20 Uhr Alarmierung über Sirene; Übung der Feuerwehren Haby, Goosefeld und Holtsee.

Um 13:15 Uhr erhielt die Freiwillige Feuerwehr Haby Alarm; Küchenbrand in der Gaststätte Lehmsiek, zwei vermisste Personen. Um 13:20 wurden auch die Wehren Goosefeld und Holtsee alarmiert.

Bei der ersten gemeinsamem Übung dieser drei Wehren im Schnittpunkt ihrer Gemeinden übernahm das LF 8 Aufgaben im Bereich Atemschutz. Das LF 16-TS wurde zur Wasserförderung vom Löschwasserteich Richtung Harzhof eingesetzt. Um eine Vereisung der Straßen und Parkplätze zu verhindern, wurde allerdings auf den tatsächlichen Einsatz von Löschwasser verzichtet und dieser nur angedeutet.

20. Oktober 2007
Pneumatische Sirene

14:35 Uhr Alarmierung über Sirene; Übung der Feuerwehren des Amtes Wittensee.

Um 14:30 Uhr erhielt die Freiwillige Feuerwehr Groß Wittensee Alarm; Entstehungsbrand in der Grundschule und zehn vermisste Kinder. Bereits beim Ausrücken ließ die Einsatzleitung Alarm für Haby und Klein Wittensee geben. Nach dem Eintreffen am Einsatzort und einer ersten Lagebeurteilung erfolgte die Alarmierung der restlichen Amtswehren.

Bei dieser letzten Übung im Rahmen des Amtes Wittensee übernahm das LF 8 Aufgaben im Bereich Atemschutz und unterstützte beim Suchen nach den vermissten Kindern. Das LF 16-TS wurde zur Wasserförderung vom Campingplatz am See zum rückwärtigen Schutz der Schule eingesetzt.

27. Juli 2007

Wer in den letzten Wochen einmal ins Gerätehaus geschaut hat, wird festgestellt haben, dass nur jeweils ein Fahrzeug in der Halle stand. Das jeweils andere wurde nicht etwa von einem Kameraden zur Urlaubsreise verwendet, sondern es war in der Werkstatt zu Instandhaltungsarbeiten.

Zunächst war das LF 8 für gut zwei Wochen weg. Ursprünglich sollte „ein bisschen Rost“ entfernt und die Stelle dann neu lackiert werden. Die Kosten wurden auf rund 500 € geschätzt. Beim Entrosten zeigte sich dann das gesamte Ausmaß der Korrosionsschadens. Es mussten Streben ersetzt und Bleche eingeschweißt werden. Nach Rücksprache mit dem Bürgermeister wurden Arbeiten für insgesamt 2500 € durchgeführt. In diesem Preis ist dann allerdings auch eine Hohlraumversiegelung enthalten.

Natürlich fragt man sich, ob es ein knapp 20 Jahre altes Fahrzeug Wert ist, noch Geld zu investieren. Aber die Kilometerleistung ist sehr gering und spätestens die Hauptuntersuchung zwingt uns zum Handeln. Ist die Korrosion erst weit genug fortgeschritten, so wäre eine Neuanschaffung fällig, die den Haushalt der Gemeinde mit rund 100 000 € belasten würde, zumal eine Bezuschussung des Kreises aus der Feuerschutzsteuer im Normalfall erst nach 25 bis 30 Jahren erfolgt.

Auch am LF 16-TS hatte der Zahn der Zeit genagt bzw. der Rost gefressen. Allerdings betrugen die Kosten dort nur rund 300 € und es gab beim Entrosten auch keine bösen Überraschungen. Da das Fahrzeug dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gehört, war hier allerdings auch eine Rücksprache mit dem Kreis erforderlich, da dieser sich im allgemeinen mit 50 % an den Reparatur- und Treibstoffkosten beteiligt. Für das Fahrzeug sind allerdings nur 600 € pro Jahr budgetiert.

Wir hoffen, mit solchen, unter dem Strich doch recht kleinen Beträgen eine Neuanschaffung noch fünf bis fünfzehn Jahre hinauszögern zu können. Dann allerdings wird die Modernisierung wohl nicht vermeidbar sein, da sich Anforderungen und gesetzliche Auflagen dann wahrscheinlich so weit geändert haben, dass die heutigen Fahrzeuge den Bedürfnissen nicht mehr gerecht werden können.

19. Juli 2007
Pneumatische Sirene

19:25 Uhr Alarmierung über Sirene; Gemeinsame Übung mit der Freiwilligen Feuerwehr Altenhof-Aschau.

Übungsobjekt war die „Ziegelei“ auf Gut Altenhof. Unter anderem wurde überprüft, wie viele Einsatzkräfte während der Ernte und der Urlaubszeit zur Verfügung stehen. Aus Holtsee waren 18 Kameraden, also genügend Kräfte vertreten.

Die Holtseer Wehr übernahm den Aufbau der Wasserversorgung über eine Strecke von 400 Metern. Als Problem erwies sich dabei die Tatsache, dass das LF 16-TS, das gerade dafür hervorragend geeignet ist, zu Instandhaltungsarbeiten in der Werkstatt war. Aber auch mit dem LF 8 konnte die Aufgabe gelöst werden.

Bei der Abschlussbesprechung im Aschauer Gerätehaus betonten die beiden Wehrführer und die Bürgermeister aus Holtsee und Aschau die Notwendigkeit dieser gemeinsamen Übung. Beide Wehren seien schließlich Nachbarn und es sei sinnvoller den Nachbarn zu alarmieren, als eine Wehr aus demselben Amt aber mit 20 Kilometer Anfahrtsweg. Die Amtszugehörigkeit werde in Zukunft eine kleinere Rolle spielen, wenn Ende diesen Jahres die Alarmierung über die gemeinsame Leitstelle in Kiel erfolgt.

19. Mai 2007
Pneumatische Sirene

14:10 Uhr Alarmierung über Sirene; Feuer in einem Einfamilienhaus im Arftkamp in Sehestedt. Die Holtseer Wehr übernahm die Wasserförderung vom Nord-Ostsee-Kanal zur Brandstelle und unterstütze die Löscharbeiten mit Atemschutzgeräteträgern. Gegen 16:00 Uhr konnten wir von der Einsatzstelle abrücken.

26. März 2007

Der Internetauftritt wurde ein wenig überarbeitet: Die Beiträge von 2006 auf der Aktuell-Seite wurden in ein Archiv geschoben und der Bereich Über uns wurde um Mannschaft, Gerät und den Artikel über die Schwungjuhle erweitert. In den Links wurde auch aufgeräumt und ergänzt. Besonders bei ATEMSCHUTZUNFAELLE.eu und dem Feuerwehr-Weblog ist viel Aktivität zu beobachten.

19. März 2007

Auch das jüngste Mitglied unserer Wehr hat schon zehn Dienstjahre hinter sich. Dies ist allerdings kein Zeichen von Überalterung, sondern eher ein Zeichen guter Jugendarbeit, denn die Jahre in der Jugendfeuerwehr zählen zur Dienstzeit mit. Den Dienstabend am 19. März nutzte Wehrführer Heinrich Möller, um die Auszeichnung von Martin Mohr, die eigentlich für die Jahreshauptversammlung geplant war, nachzuholen.

19. März 2007

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bei allen bedanken, die dieses Jahr die Preise für unsere Tombola anlässlich des Feuerwehrballs gespendet haben: Baltic Social Consult • Getränke Behn, Eckernförde • Getränkegroßfachhandel Erich Blunck • Optiker und Juwelier Christen, Gettorf • Blumen Colmorgen • Dillenburg KG • Eckernförder Bank eG • Eckernförder Partyservice • Heuherberge Eiderhufe • Elektro-Service Gettorf • Elterninitiative Kindergarten e. V., Holtsee • Mineralölvertrieb Franke u. Moser, Kiel • Förde Sparkasse, Eckernförde • Fürstenberg TV • Haby-Krog • HaGe Kraftfutterwerk Rendsburg • Fa. W. Hamkens • Hennings Land- und Gartentechnik • Gemeinde Holtsee • EDEKA Neukauf Markt Johannsen, Gettorf • Viehhandlung Paul Knauer, Felde • Fa. Peter & Oliver Koll, Holtsee • Fahrräder Krabbenhöft, Revensdorf • Fa. Laß, Inh. H. Murawski, Holtsee • LBV Projektbetreuung GmbH • Gaststätte Lehmsiek • Käserei Holtsee • Meurer's Kfz-Service, Gettorf • Möbelhaus Haby • Friedrich Möller Landtechnik • Landschlachterei Neidhardt, Holtsee • Norddeutsche Pflanzenzucht • Nord-Ostsee Automobile, Eckernförde • ORTIM GmbH • ostseedesign • Pelletier Juwelier u. Augenoptik • Tee-Rose • Bäckerei Stabler, Borgstedt • Hotel Stadt Hamburg • Gärtnerei Stegelmann, Revensdorf • Blumenpavillon Ströh, Holtsee • Fa. D. u. D. Uppendahl, Holtsee • Wittenseer Quelle • Fa. Gebrüder Wolters • Fa. Ziegler, Rendsburg

Sollte wir keinen oder den falschen Link zu Ihrer Firma angegeben haben, dann tut uns dies leid. Nutzen Sie unser Kontaktformular oder senden Sie uns eine E-Mail. Wir korrigieren den Link dann gerne.

3. März 2007

Gut besucht war der diesjährige Ball der Freiwilligen Feuerwehr Holtsee im Haby-Krog. Bevor die Tombola mit ihren rund 90 Preisen aufgelöst werden konnte, gab es aber noch einen „schönen Striet“, allerdings nur als Theaterstück. Als größte Herausforderung zeigte sich einmal mehr, dass sechs etwa gleich alte Personen drei Generationen darstellen müssen. So kommt es dann schon mal vor, dass der jüngere Brüder den Großvater des im wirklichen Leben älteren Bruders darstellen muss, was ihm aber überzeugend gelungen ist. Überzeugt hat auch Rainer Maass, der eigentlich „een Hokdüütschen is“ und das erste Mal mitgespielt hat. Wer die Gelegenheit nicht hatte, das Stück zu sehen, kann es am 15. März nachholen. Dann wird es noch einmal in der Heuherberge Eiderhufe aufgeführt.

Bevor dann kräftig das Tanzbein zur Musik von The Lords geschwungen werden konnte, hieß es dann noch einmal „Feuerwehr auf!“ Dirk Hagen, der erst vor ein paar Tagen aus dem Libanoneinsatz mit seinem Marineverband zurückgekehrt ist und der somit nicht an der Jahreshauptversammlung teilnehmen konnte, wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Auch zwei Geburtstagskindern konnte Wehrführer Heinrich Möller gratulieren.

Wir bedanken uns bei allen Tombolaspendern für die wundervollen Preise, bei der Theatergruppe für das vergnügliche Stück, bei Rolf Möller für die Übernahme des Fahrdienstes und bei dem Festausschuss um Michael Stock für die Organisation.

28. Februar 2007

Am 28. Februar hatten wir die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen der Berufsfeuerwehr Kiel zu werfen. 14 Kameraden haben das Angebot angenommen und sind zur Hauptwache am Westring, Ecke Gutenbergstraße gefahren.

Wer nun aber glaubte, dass so eine Berufsfeuerwehr all die Aufgaben löst, die in Städten wie Eckernförde oder Rendsburg die örtliche Freiwillige Feuerwehr erfüllt, nur halt alles ein bisschen größer, sah sich getäuscht. Die Berufsfeuerwehr Kiel verfügt lediglich über einige wenige Spezialfahrzeuge und zwei Löschzüge, je einer in der Hauptwache am Westring und einer in Gaarden, die normalerweise mit zwei Löschgruppenfahrzeugen, einer Drehleiter und einem Einsatzleitwagen ausrücken. Damit werden etwa 1000 Brandeinsätze und 2300 technische Hilfeleistungen pro Jahr durchgeführt. Neben den eigentlichen Feuerwehraufgaben nimmt die Berufsfeuerwehr rund 60 % der Rettungsdienstaufgaben in der Stadt Kiel wahr.

Die Berufsfeuerwehr verfügt aber zum Beispiel über keine Möglichkeiten zu Wasserentnahme aus einer offenen Wasserstelle oder zur Förderung von Wasser über lange Wegstrecken. Sie kann lediglich den Erstangriff durchführen. Bei größeren Lagen werden die Freiwilligen Feuerwehren benötigt, von denen es im Stadtfeuerwehrverband zehn gibt und die so jeweils im Durchschnitt auf etwa 70 Einsätze pro Jahr kommen. Bei entsprechenden Lagen werden sie also gleich mit alarmiert. In Schilksee wird die Freiwillige Feuerwehr sogar immer mit alarmiert, da die Berufsfeuerwehr mindestens zehn Minuten benötigt, um vor Ort zu sein.

Bei der Ausrüstung steht mittlerweile der Schutz des Feuerwehrmannes im Schwerpunkt. Ansonsten versucht man, die Ausrüstung auf all das zu beschränken, was für einen effizienten Erstangriff und schnelle Menschenrettung sowie effiziente technische Hilfeleistung notwendig ist. Besonders wichtig ist dabei, eine Ausrüstung zu haben, die nicht nur einwandfrei funktioniert, sondern auch von allen Einsatzkräften ohne Spezialausbildung zu bedienen ist. Lediglich bei den Drehleitern und speziellen Wechselladefahrzeugen ist eine gesonderte Ausbildung notwendig.

Neben einem Einblick in die technische Ausstattung und den Alltag der „Profis“, die ihren Dienst normalerweise in 24-Stunden-Schichten versehen, gab es auch die Möglichkeit einen kurzen Blick in die Rettungsleitstelle der Stadt Kiel zu werfen. Dort werden in Bälde auch die Disponenten für die Kreise Plön und Rendsburg-Eckernförde sitzen und dann auch für uns die Rettungskräfte koordinieren.

Mehr über die Kieler Feuerwehren kann man auf den Internetseiten des Stadtfeuerwehrverbandes Kiel nachlesen. Dort findet sich auch ein Link zur Berufsfeuerwehr.

2. Februar 2007 Jahreshauptversammlung

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung begrüßte Wehrführer Heinrich Möller neben den Aktiven, Ehrenmitgliedern, fördernden Mitgliedern und Gemeindevertretern auch Amtswehrführer Peter Thoms und den Wehrführer der FF Gettorf Dieter Spittler.

Die Freiwillige Feuerwehr Holtsee hatte seit der letzten Jahreshauptversammlung 13 Einsätze zu verzeichnen. Alleine in fünf Fällen mussten tote Vögel wegen des Verdachts auf Vogelgrippe fachgerecht eingesammelt werden, wobei sich ein Vogel als Katze entpuppte. Dreimal mussten nach Unwettern Bäume bzw. Äste entfernt werden. Der trockene Sommer sorgte für zwei Stoppelfeldbrände, die durch in der Nähe arbeitende Feuerwehrmänner mit Hilfe von Grubbern gelöscht werden konnten, wobei einmal noch Nachlöscharbeiten an einem Knick erforderlich waren.

Der größte Einsatz war der Brand bei Neuholtsee. Als die Wehr zehn Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort eintraf, brannte der Dachstuhl bereits in voller Ausdehnung. Als zeitaufwändig erwies sich das Herstellen der Wasserversorgung, weil der nächstgelegene Hydrant über 600 m von der Einsatzstelle entfernt lag. Da aber gleichzeitig die Feuerwehren aus Sehestedt und Haby alarmiert worden waren und diese wasserführende Fahrzeuge haben, konnte unmittelbar nach dem Eintreffen das angrenzende Gebäude geschützt und mit den Löscharbeiten begonnen werden. Als die Wasservorräte der Fahrzeuge erschöpft waren, stand dann auch die Wasserversorgung vom Hydranten.

Neben diversen Lehrgängen, Übungen, und kulturellen Veranstaltungen, an denen sich die Wehr wie immer mit großem Engagement beteiligte, waren die Feierlichkeiten der 20-jährigen Freundschaft mit der Feuerwehr Marnheim (Rheinland-Pfalz) einer der Höhepunkte des vergangenen Jahres.

Der Jugendfeuerwehrwart Manfred Ströh berichtet unter anderem, dass die Jugendwehr zum dritten mal hintereinander den Volleyballkreispokal gewonnen hat und ihn damit endgültig behalten darf. Im letzten Jahr hat ein Team von neun Jugendlichen der Amtsjugendwehr die Prüfung zur Leistungsspange abgelegt. Demnach werden nächstes Jahr wohl fünf von ihnen in die Einsatzabteilung der Holtseer Wehr aufgenommen werden können.

Nach den Grußworten des stellvertretende Bürgermeister Jens-Peter Frank, des Amtswehrführers Peter Thoms und des Gettorfer Wehrführers Dieter Spittler, der eine gemeinsame Übung anregte, schritt die Wehr zu den Wahlen. Wehrführer Heinrich Möller wurde für weitere sechs Jahre in seinem Amt bestätigt. In seinen Dankesworten deutete er an, dass dies für ihn wohl die letzte Amtsperiode sein soll. Ebenfalls wieder gewählt wurden der Gruppenführer der 1. Gruppe Martin Ströh und der Sicherheitsbeauftragte Burkhard Mohr. Zum Funkbeauftragten wurde Daniel Ströh gewählt, der dieses Amt bereits seit Mitte letzten Jahres kommissarisch innehatte. Heinz Barbarino wurde Kassenprüfer.

Übernommen wurde der Anwärter Joachim Brandt, der anschließend zum Feuerwehrmann befördert wurde. Bereits Mitte des letzten Jahres wechselte Dirk Hagen von der Habyer Wehr nach Holtsee. Aufgenommen wurde Bert Makoben, der an diesem Abend leider beruflich verhindert und bisher im Kreis Plön aktiver Feuerwehrmann war. Hans-Jürgen Burchhardt, Ingo Haß, Claus-Guntram Henning und Martin Mohr wurden zu Hauptfeuerwehrmännern befördert. Für 10 Dienstjahre wurden Daniel Ströh und Sönke Koberg, für 30 Jahre Friedrich-Wilhelm Haß, Manfred Höhl, Hans-Michow Schröder und Wilhelm Thormählen und für 60 Jahre die Ehrenmitglieder Wilhelm Haß und Johannes Wandrowsky geehrt.

Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich die Wehr mit einem Präsentkorb bei Michael Stock, der für die aktiven Kameraden Basecaps mit Gemeindewappen und Aufdruck „Feuerwehr Holtsee“ gespendet hat.

18. Januar 2007
Funkmeldeempfänger

19:45 Uhr Alarmierung über Meldeempfänger; Ein Baum musste von der Dorfstraße entfernt werden. Nach 15 Minuten war der Einsatz beendet.

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