Stein mit Feuerwehrsignet

Freiwillige Feuerwehr Holtsee

Archiv 2008

8. Dezember 2008 Böswilliger Fehlalarm
Pneumatische Sirene

Um ca. 17:00 Uhr wurde die Sirene an der Schule von Hand ausgelöst, obwohl kein Grund für einen Feuerwehreinsatz vorlag. Wir möchten darauf hinweisen, dass der Missbrauch von Notrufeinrichtungen ein Straftatbestand nach §145 Strafgesetzbuch ist und mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe geahndet werden kann.

Wir bitten alle Eltern, ihre Kinder über den Sinn dieser und anderer Nortrufeinrichtungen aufzuklären. Feuerwehrleute üben ihre Tätigkeit normalerweise ehrenamtlich aus. Im Alarmfall lassen sie alles stehen und liegen, um zum Einsatz zu fahren, ganz gleich Sie ob an ihrem Arbeitsplatz, bei einer Familienfeier oder im Restaurant sind. Kommt es während einer solchen Fehlalarmierung zu einem echten Einsatz, kann es zu Verzögerungen kommen, weil Mannschaft und Fahrzeuge bereits ausgerückt sind. Des weiteren entstehen Kosten, die bei einem böswilligen Fehlalarm dem Verursacher in Rechnung gestellt werden.

8. November 2008 Alarmübung
Pneumatische Sirene

10:42 Uhr Alarmierung über Sirene; Übung der Feuerwehren Haby, Groß Wittensee und Holtsee sowie der Johanniter-Unfall-Hilfe Eckernförde.

Die drei beteiligten Wehren und die Johanniter erhielten gleichzeitig Alarm; Brand in einem Bauernhof im Ortskern, zwei vermisste Personen.

Das LF 8 aus Holtsee übernahm die Menschenrettung und die Löscharbeiten. Die Holtseer wurden nach ihrem Eintreffen von der Wehr aus Groß Wittensee unterstützt. Nach der Rettung der Personen wurden diese von den Johannitern weiter betreut. Das LF 16-TS wurde zur Wasserförderung vom See bis zur Schule eingesetzt. Die Habyer Wehr übernahm die Weiterförderung zur Brandstelle.

7. Oktober 2008 Neue Dienstbekleidungsvorschrift

Seit dem 30. September gilt eine neue Dienstbekleidungsvorschrift für die Feuerwehren in Schleswig-Holstein. In die überarbeitete Vorschrift wurden u. a. Poloshirts, Sweatshirts und Baseballcaps aufgenommen. Auch die Kennzeichnung der Führungskräfte wurde nun eindeutig geregelt, so dass die tatsächlichen Funktionsträger an der Einsatzstelle erkennbar sind.

Über diesen Link kann die neue Bekleidungsvorschrift als PDF-Datei von den Webseiten des Landesfeuerwehrverbandes herunter geladen werden.

11. September 2008 Brandschutzausbildung
Unterricht im Dorfgemeinschaftsraum
Brandschutzausbildung in Theorie…

Jährlich sterben in Deutschland ca. 200 Kinder und 600 Erwachsene an den Folgen von Bränden. Dies ist zu viel. Daher hat Michael Möller, Brandschutzausbilder und -erzieher im Amt Hüttener Berge die Erzieherinnen und Erzieher der Kindergärten Groß Wittensee, Haby, Holtsee und Sehestedt und die Lehrerinnen und Lehrer der Schulen in Groß Wittensee und Holtsee zu einer Brandschutzausbildung nach Holtsee eingeladen. Neben der theoretischen Ausbildung über Brandursachen, Brandbekämpfung, Verhalten im Brandfall und vorbeugenden Brandschutz wurde auch die praktische Handhabung eines Feuerlöschers geübt.

Einsatz eines Handfeuerlöschers
… und Praxis

Neben einer in Holtsee lebenden Lehrerin einer Rendsburger Schule nutzten Lehrer, Erzieher und Erzieherinnen aus Holtsee die Gelegenheit sich zu informieren. Ein wenig enttäuscht zeigte sich Michael Möller über die Resonanz. So waren auch Erzieherinnen der Kindergärten Haby und Sehestedt und die Lehrerinnen der Grundschule Groß Wittensee eingeladen, die das Angebot leider nicht angenommen haben. Auch vom Wittenseer Kindergarten kam „nur“ Ilona Trawiel, die selber aktive Feuerwehrfrau und Brandschutzerzieherin ist, und Michael Möller zusammen mit drei Kameraden der Holtseer Wehr bei der Ausbildung unterstützte.

Bevor die Ausbildung endete, wurde von den Holtseer Kameraden noch eine Fettexplosion vorgeführt, die verdeutlichte, warum man brennendes Fett bzw. Öl nicht mit Wasser löschen sollte.

27. August 2008 Neue FwDV 3

Zum 1. September tritt eine neue Fassung der FwDV 3 in Kraft. Sie enthält dann gegenüber der bisherigen Version zusätzlich den Abschnitt 7 „Einsatzablauf im Hilfeleistungseinsatz“. Folglich heißt die Vorschrift dann auch nicht mehr „Einheiten im Löscheinsatz“ sondern „Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz“. Die FwDV 13/1 „Die Gruppe im technischen Hilfeleistungseinsatz“ ist damit nicht mehr erforderlich und wird aufgehoben.

Über diesen Link kann die neue FwDV 3 als PDF-Datei von den Webseiten der Landesfeuerwehrschule herunter geladen werden. Zusätzlich ist auch das Herunterladen der Änderungen und Ergänzungen zur alten FwDV 3 möglich.

Bilder vom Roter Hahn
9. Juli 2008 Bilder vom Roten Hahn

Die Eckernförder Zeitung und die Kieler Nachrichten waren so freundlich, uns Bilder von der Leistungsbewertung zur Verfügung zu stellen. Die Bilder befinden sich hier in einer Galerie. Durch Anklicken der kleinen Bilder erhält man die Bilder in größerer Darstellung. Wer es noch größer möchte, kann das große Bild anklicken und bekommt es noch größer. Allerdings sind die Dateien dann recht groß und es empfiehlt sich nur bei einem schnellen Internetzugang. Die Bilder unterliegen dem Urheberrecht und für eine weitere Nutzung ist die Zustimmung der jeweiligen Zeitung notwendig.

Roter Hahn Stufe 3
27. Juni 2008 Leistungsbewertung Roter Hahn Stufe 3
Rettungsknoten
Knoten und Stiche unter den kritischen Augen der Bewertungskommission (Foto: mla/EZ)

43 aktive Kameraden (die anderen acht waren erkrankt bzw. beruflich verhindert), die Ehrenmitglieder und die Holtseer Mitglieder der Jugendfeuerwehr Am Wittensee meldete Wehrführer Heinrich Möller um 19:00 Uhr an Lothar Jöns, Leiter der sieben-köpfigen Bewertungskommission, zur Leistungsbewertung Roter Hahn Stufe 3. Nach einer Kontrolle der Ausgehuniform und einem Marsch in geschlossener Abteilung unterrichtete der Sicherheitsbeauftragte Burkhard Mohr, unterstützt durch Rüdiger Ströh, die Kameraden in der Handhabung der Kettensäge und der dazugehörigen Schutzausstattung. Bevor es dann an den praktischen Teil ging, wurde das theoretische Wissen der Wehr geprüft.

Personenrettung Verkehrsunfall
Menschenrettung nach dem Verkehrsunfall (Foto: Kieler Nachrichten)

Nachdem die Wehr die Einsatzschutzkleidung angezogen hatte, diese durch die Kommission begutachtet wurde und die Kenntnisse über Feuerwehrknoten und -stiche nachgewiesen waren, zeigte eine Gruppe unter Leitung des Reservegruppenführers Wolfgang Ströh einen Hilfeleistungseinsatz nach einem Verkehrsunfall. Hier galt es, die Unfallstelle abzusichern und eine Person aus dem Fahrzeug zu retten. Da die Holtseer Wehr nicht über hydraulisches Rettungsgerät verfügt, wurde in der Lage davon ausgegangen, dass sich die Türen des Pkw öffnen ließen und die Person nicht eingeklemmt war.

Personenrettung Schule
Menschenrettung aus dem Schulgebäude (Foto: Kieler Nachrichten)

Höhepunkt jeder Leistungsbewertung ist der Löschangriff, so auch dieses Mal. Von den drei vorgeschlagenen Übungsobjekten hat die Bewertungskommision den Schulneubau gewählt. Hier galt es zunächst für die 1. Gruppe die vermissten Personen zu suchen und zu retten und gleichzeitig aus dem Hydrantennetz die Brandbekämpfung einzuleiten. Die 2. Gruppe hatte den Auftrag die Löschwasserversorgung vom See herzustellen und durch Funkenflug bedrohte Gebäude zu schützen.

H. Möller und L. Jöns
Der Leiter der Prüfungskommission Lothar Jöns übergibt den dritten Stern an Wehrführer Heinrich Möller (Foto: mla/EZ)

Gegen 21:30 Uhr zog die Wehr wieder die Ausgehuniform an und trat zur „Urteilsverkündung“ erneut vor dem Gerätehaus an. Kommissionsleiter Lothar Jöns, der Wehrführer der FF Loose ist und am nächsten Tag mit seiner Wehr selber die Stufe 1 der Leistungsbewertung durchführt, zeigte sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit der Holtseer Feuerwehr, auch wenn man das eine oder andere immer noch verbessern kann, und er wäre hoch zufrieden, wenn seine Wehr ein ähnlich gutes Ergebnis erzielen würde. Er beglückwünschte nicht nur die Wehr zu ihrem dritten Stern, sondern auch den Bürgermeister, die zahlreichen Gemeindevertreter und Bürger zu ihrer Feuerwehr. Schließlich überbrachte Karl-Heinz Lappöhn, Mitglied des Vorstands des Kreisfeuerwehrverbandes, die Glückwünsche der Kreiswehrführung und überreichte Wehrführer Heinrich Möller die Urkunde.

Bevor die Wehr und ihre Gäste zum Grillschinken ins Feuerwehrhaus einrückten, überreichte Heinrich Möller noch eine Ehrenurkunde an den Gerätewart Manfred Ströh, der dieses Amt nun seit zwanzig Jahren inne hat und bedankte sich für seinen Einsatz, gerade auch im Vorfeld der Leistungsbewertung. Nachdem sich alle gestärkt hatten, bedankte sich Bürgermeister Ulfert Geertz, selber aktives Mitglied der Feuerwehr, bei den Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft. Schließlich überreichte der Kamerad Michael Stock ein Hohlstrahlrohr, das sich die Atemschutzgeräteträger schon lange gewünscht hatten und das nun seine Firma Baltic Social Consult gespendet hat, an den Wehrführer, der es an die 1. Gruppe übergab.

Eine Bitte in eigener Sache haben wir noch: Irgendetwas vergisst man ja immer. So ist es auch in diesem Fall. Leider haben wir vergessen, jemanden zu beauftragen, ein paar Fotos zu machen. Wenn noch jemand Fotos angefertigt hat, dann wäre es schön, wenn wir diese bekommen könnten, am besten in elektronischer Form. Schön wäre es auch, wenn wir diese auch veröffentlichen dürfen. Auf der Seite Kontakt finden Sie Ansprechpartner. Aber auch jeder andere Kamerad nimmt die Fotos sicher gerne entgegen und reicht sie weiter. Ggf. holen wir die Daten auch via USB-Stick ab.

23. Juni 2008 Kleinbrand Am See
Pneumatische Sirene

16:10 Uhr Alarmierung über Sirene; Brand in der Straße Am See.

Nachbarn hatten den Notruf abgesetzt. Wie sich heraus stellte, war ein Kochtopf auf dem Herd vergessen worden. Der Topf wurde aus der Küche geschafft und der Einsatz konnte ohne Wasserschaden beendet werden. Die FF Haby, die wegen der zunächst unklaren Lage („Brand eines Einfamilienhauses, Menschenleben in Gefahr“) ebenfalls alarmiert worden war, konnte die Einsatzfahrt abbrechen.

Pneumatische Sirene
22. Juni 2008 Bäume nach Gewitter zu beseitigen
Telefon W48

18:10 Uhr Alarmierung über Telefon, Nachalarmierung über Sirene.

Nach einem Gewitter lagen im gesamten Gemeindegebiet Äste auf den Straßen und Wegen. Am stärksten betroffen war Mierensiek, wo Sturmböen an einigen Pappeln und an einer Eiche einige Äste abgerissen hatten. Personen- und größere Sachschäden waren nicht zu beklagen.

Das größte Problem war, dass die Einsatzleitstelle in Kiel weder die funkgesteuerten Sirenen auslösen, noch die Alarmierung über Meldeempfänger durchführen konnte. Auch Funkverkehr war mit der Leitstelle nicht möglich. Daher wurde der Wehrführer telefonisch alarmiert, ließ weitere Kameraden telefonisch alarmieren und löste schließlich an der Schule die Sirene per Hand aus.

Um 20:00 Uhr erfolgte eine weitere Alarmierung per Telefon. Zwischen Mierensiek und Hohenholm waren abgerissene Äste zu entfernen, die sich in Gestrüpp verfangen hatten und auf die Straße zu wehen drohten.

19. Juni 2008 Peter Thoms neuer Amtswehrführer

81 Delegierte aus 16 Feuerwehren trafen sich vor dem Länderspiel gegen Portugal in Brekendorf, um den Amtswehrführer des neuen Amtes Hüttener Berge zu wählen. Mit 58 Stimmen konnte sich Peter Thoms, der vorher Amtswehrführer im Amt Wittensee war, deutlich gegen Hans-Heinrich Tams-Detlefsen, vorher Amtswehrführer im Amt Hütten, durchsetzen. Wegen der Größe des neuen Amtes und damit einer Verdoppelung der Zahl der Feuerwehren im Amtsbereich gegenüber früher, hatte der Amtssauschuss beschlossen, dass der Amtswehrführer zwei Stellvertreter bekommt. Folglich mussten die Delegierten noch zweimal zur Wahlurne schreiten. Gewählt wurden als erstes Harry Trawiel, Wehrführer aus Klein Wittensee, der über die Hälfte der Stimme bekam und sich damit auf Anhieb gegen zwei weitere Bewerber durchsetzen konnte. Bei der nachfolgenden Wahl eines weiteren Stellvertreters zwischen den beiden verbliebenen Kandidaten Stefan Siewe, Mitglied der FF Damendorf und vorher Funkbeauftragter im Amt Hütten, und Horst Klein, Wehrführer der FF Owschlag und ehemaliger Owschlager Gemeindewehrführer, wurde Stefan Siewe mit ebenfalls 58 Stimmen gewählt.

Pneumatische Sirene
9. Juni 2008 Arbeitsunfall in Trömbek
Funkmeldeempfänger

15:35 Uhr Alarmierung über Funkmeldeempfänger, Nachalarmierung über Sirene; Unterstützung des Rettungsdienstes.

Ein Handwerker war bei Arbeiten von einem Scheunendach gefallen. Der Rettungsdienst benötigte Unterstützung bei der Rettung der Person und zur Absperrung der Landstraße, auf der der Rettungshubschrauber landete.

22. Mai 2008 Verbrennungsdreieck, Fettexplosion und Feuerlöscher

Angedacht war es schon lange und am 22. Mai wurde es dann auch endlich in die Tat umgesetzt: Eine Brandschutzausbildung für die Mitarbeiter der Firma ORTIM aus Holtsee.

15 Mitarbeiter, die normalerweise Hard- und Software für den Bereich Zeitwirtschaft (REFA) herstellen und vertreiben, fanden sich an diesem Tag um 14:00 Uhr im Dorfgemeinschaftsraum ein. Eine Mitarbeiterin war sogar gekommen, obwohl sie an diesem Tag Urlaub hatte. Michael Möller, der Fachwart für Brandschutzaufklärung des ehemaligen Amtes Wittensee und Mitglied der Holtseer Feuerwehr ist, führte zunächst eine theoretische Ausbildung durch, bei der es zum einen, um die Physik eines Brandes (Stichwort „Verbrennungsdreieck“) ging und zum anderen darum, wie man das Feuer am besten erst gar nicht entstehen lässt und wie man es im Notfall wieder löschen kann.

Unterstützt vom ORTIM-Mitarbeiter Claus Henning, der ebenfalls aktives Mitglied der Holtseer Feuerwehr ist, folgte nach der theoretischen Ausbildung die praktische Übung beim Löschen einer mit brennendem Isopropanol gefüllten Wanne mit Hilfe eines Handfeuerlöschers. Vorher jedoch wurde das Gerät zur Demonstrstion einer Fettexplosion, das der Kamerad Sönke Koberg gebaut hat, eingeweiht. Die Zuschauer beeindruckte dabei weniger der Feuerball sondern mehr seine Wärmestrahlung, die trotz des Sicherheitsabstands noch deutlich zu merken war.

Anschließend nutzten die ORTIM-Mitarbeiter das schöne Wetter, um am Feuerwehrgerätehaus noch ein bisschen zu grillen und sich über das Erlebte auszutauschen. Bei dieser Gelegenheit stellten die beiden Feuerwehrmänner noch die Holtseer Einsatzfahrzeuge vor und beantworteten alle Fragen zum Thema Brandschutz und Feuerwehr.

6. Mai 2008 Feuerwehr Holtsee bei Freunden
Ortschild Marnheim
Umgestalteter Ortseingang

Nach vier Jahren war es wieder einmal so weit. Die Feuerwehrkameraden aus Holtsee machten sich auf den Weg, um die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Marnheim zu besuchen. Seit nunmehr 22 Jahren besteht diese Partnerschaft zwischen diesen beiden Wehren, die sich gegenseitig alle zwei Jahre besuchen.

In den frühen Morgenstunden des 1. Mai starteten 30 Männer und Frauen mit einem Reisebus und wurden nach zehn Stunden mit dem „Schild der Freundschaft“ am Marnheimer Ortseingang begrüßt.

Pfrimmtalviadukt
Pfrimmtalviadukt („Marnheimer Brücke“)

Nachdem alle gut untergebracht waren, wurde bei einem Kameradschaftsabend Wiedersehen gefeiert und die jungen Kameraden, die zum ersten Mal dabei waren, lernten ihre Gastgeber näher kennen.

Am Vormittag des nächsten Tages wurde dann der Ort näher erkundet und am Nachmittag traf man sich im Schützenhaus zum Vergleichsschießen. Das Auspacken der Pokale, sämtlich waren beim letzten Mal von Holtseern gewonnen worden, hat sich allerdings nicht gelohnt, da sie erneut von Holtseern gewonnen wurden.

Technikmuseum Speyer
Historische Feuerwehrfahrzeuge im Technikmuseum Speyer

Samstag morgen ging es dann nach Speyer ins Technikmuseum. Auch für eine Besichtigung der Domstadt blieb ausreichend Zeit, so dass der Tag für alle sehr interessant war. Bei einem Glas Wein (Gerüchten zufolge soll es auch das eine oder andere mehr gewesen sein) ließ man den Tag ausklingen.

Ausklang
Ausklang

Sonntag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen. Die Tränen in den Augen bei dem einen oder andern bestärken uns darin, diese Partnerschaft auch zukünftig zu pflegen. Der Gegenbesuch soll übrigens nicht erst in zwei Jahren, sondern bereits nächstes Jahr zum 75-jährigen Jubiläum der Holtseer Feuerwehr erfolgen.

Ganz herzlichen Dank an die Kameraden um Heinz Barbarino, die die Fahrt organisiert haben.

15. April 2008 Käsebrote und ein „Flachgeschenk“

Mit Käsebroten und einer Geldspende bedankte sich die Käserei Holtsee für die schnelle Hilfe, die bei einem Mitarbeiter nach einem Unfall am 14. März geleistet wurde. Hartmut Kittler, Geschäftsführer der Meiereigenossenschaft überbrachte diese Geschenke am Dienstag Abend, wo insbesondere die Käsebrote im Anschluss an die Löschübung großen Anklang fanden. Aber auch über das „Flachgeschenk“ freuten sich die Kameraden. Es wird sich sicher bald eine Gelegenheit ergeben, zu der es in Grillwürste und Getränke eingetauscht werden kann. Übungsabende gibt es ja in den nächsten zwei Monaten genug.

Der verletzte Käsereimitarbeiter befindet sich auf dem Weg der Genesung und wird wohl, außer ein paar Narben, keine „Andenken“ an den Unfall behalten. Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei der Käserei und wünschen dem betroffenen Mitarbeiter gute Besserung.

4. April 2008 Herzlichen Glückwunsch!
Olli und Wiebke

Auch eine Abordnung der Holtseer Feuerwehr war am Freitag Abend zur Sehestedter Kirche gekommen, um zur Hochzeit von Oliver Koll und Wiebke Harm zu gratulieren. Nachdem das Brautpaar ein Spalier aus Feuerpatschen, Strahlrohren, Äxten und weiteren Gerätschaften durchschritten hatte, überbrachte Wehrführer Heinrich Möller die Glückwünsche der Feuerwehrkameraden. Bevor das Paar dann zum Festsaal aufbrechen konnte, musste „Olli“ dann unter Beweis stellen, dass er sich mit Knoten und Stichen auskennt und diese auch mit Handschuhen perfekt binden kann. Auch von dieser Stelle aus nochmals die herzlichsten Glückwunsche und alles Gute für die Zukunft.

31. März 2008 Drei neue Kameraden

Wie bereits auf der Jahreshauptversammlung Anfang Februar angekündigt, konnten nun drei weitere Kameraden aus der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr überwechseln. Da Andre Koberg, Mirko Krabbenhöft und Johannes Marten mittlerweile die entsprechenden Ausbildungen absolviert haben, wurden sie vor der Übung am Montagabend gleich im Dienstgrade eines Feuerwehrmannes in die Einsatzabteilung aufgenommen.

25. März 2008 100. Blutspende

Beim Blutspenden in der Holtseer Schule wurde unser Kamerad Michael Möller für seine 100. Blutspende geehrt. Als Dankeschön wurde ihm nicht nur ein Blumenstrauß, sondern auch ein Präsentkorb und ein Einkaufgutschein überreicht. Positiver Nebeneffekt und, so wie wir Michael kennen, ebenfalls etwas, worüber er sich freut: Ein Vertreter der Presse, der extra zur Ehrung vorbeigekommen war, spendete dann auch Blut.

14. März 2008 Arbeitsunfall in der Meierei
Pneumatische Sirene

12:30 Uhr Alarmierung über Sirene; Eingeklemmte Person in der Meierei.

Arbeitsunfall in der Meierei am 14.03.08
Transport des Verletzten in den Rettungswagen (Foto: U. Rehbehn)

Ein Arbeiter war von einer Förderanlage erfasst und von ihr eingeklemmt worden, bevor ein weiterer Mitarbeiter die Anlage stoppen konnte. Bei unserem Eintreffen war bereits der Rettungshubschrauber gelandet, kurz danach kam auch der Rettungsdienst, sodass eine medizinische Betreuung sehr schnell und umfassend zur Verfügung stand. Zeitgleich mit uns war die Freiwillige Feuerwehr Eckernförde alarmiert worden, die über das notwendige Gerät verfügt, um den Mann aus seiner Lage zu befreien. Gegen 13:15 Uhr konnte der Schwerverletzte ins Krankenhaus gebracht werden und wir von der Einsatzstelle abrücken.

12. März 2008 Vielen Dank
Tombola

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei allen bedanken, die dieses Jahr die Preise für unsere Tombola anlässlich des Feuerwehrballs gespendet haben: Baltic Social Consult • Getränke Behn, Eckernförde • Getränkegroßfachhandel Erich Blunck • Autohaus Büdelsdorf • Optiker und Juwelier Christen, Gettorf • Blumen Colmorgen • Ford Dennin, Gettorf • Depot Nord • Fa. Dillenburg, Gettorf • Eckernförder Bank eG • Eckernförder Partyservice • Heuherberge Eiderhufe • HKL Baumaschinen, Kiel • Elterninitiative Kindergarten e. V., Holtsee • Förde Sparkasse, Eckernförde • Haby-Krog • HaGe Kraftfutterwerk Rendsburg • Fa. W. Hamkens • Hennings Land- und Gartentechnik • Gemeinde Holtsee • EDEKA Neukauf Markt Johannsen, Gettorf • Fa. Peter & Oliver Koll, Holtsee • Fahrräder Krabbenhöft, Revensdorf • Haarstübchen Martina Menzel, Holtsee • Fa. Laß, Inh. H. Murawski, Holtsee • Gaststätte Lehmsiek • Käserei Holtsee • Meurer's Kfz-Service, Gettorf • Möbelhaus Haby • Friedrich Möller Landtechnik • Landschlachterei Neidhardt, Holtsee • Norddeutsche Pflanzenzucht • Nord-Ostsee Automobile, Eckernförde • ORTIM GmbH • Paasch Brunnen- und Rohrleitungsbau • Pelletier Juwelier u. Augenoptik • Bäckerei Stabler, Borgstedt • Hotel Stadt Hamburg • Gärtnerei Stegelmann, Revensdorf • Tee-Rose • Treurat und Partner • Fa. D. u. D. Uppendahl, Holtsee • Johann Wiese & Sohn • Wittenseer Quelle • Fa. Ziegler, Rendsburg

Sollte wir keinen oder den falschen Link zu Ihrer Firma angegeben haben, dann tut uns dies leid. Nutzen Sie unser Kontaktformular oder senden Sie uns eine E-Mail. Wir korrigieren den Link dann gerne.

7. März 2008 Aller guten Dinge sind drei
Blaulicht am Heck des LF 8

Wer sich schon einmal unserem LF 8 im Einsatz von hinten genähert hat, wird – insbesondere bei Tage – festgestellt haben, dass die Blaulichter schlecht zu sehen sind. Da doch viele Autofahrer unterwegs sind, die schneller fahren als sie denken können, war schon lange beschlossen, dieses Fahrzeug mit einem Blaulicht am Heck auszustatten. Anfang dieser Woche konnte dies dann von der Firma Ziegler auch umgesetzt werden. Das LF 8 ist meistens als erstes an der Einsatzstelle, oft noch vor dem Rettungsdienst und der Polizei. Wir hoffen so, Unfälle an der Einsatzstelle, von denen wir bisher verschont geblieben sind, auch zukünftig vermeiden zu können.

1. März 2008 Feuerwehrball

„In'e Kniep“ waren an diesem Abend offensichtlich nur zwei Personen im Theaterstück; „im Krog“ – nämlich im Haby-Krog – viele anlässlich des diesjährigen Feuerwehrballs. Auf der Bühne des Krugs wurde zunächst eine Ehe gestiftet, die oben genannten Personen konnten ihr Problem lösen und schließlich konnte sich eine weitere Person über eine stattliche Belohnung freuen. Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden, denn, wer das Stück nicht sehen konnte, hat Gelegenheit dies am Donnerstag, den 6. März um 19:30 Uhr in Eiderhufe nachzuholen. Der Eintritt ist dann frei. Es besteht aber die Möglichkeit eine freiwilligen Beitrag zu spenden.

Bevor dann das Tanzbein geschwungen werden konnte, wurde die Tombola aufgelöst. Genau einhundert Preise konnte der Festausschuss dieses Jahr zusammenstellen. Vielen Dank an alle Spender für die wunderbaren Preise.

Anschließend heizten Die Doppelzentner der Festgesellschaft mit vollem Körpereinsatz ein, sodass schon vor Mitternacht die erste Polonäse, zwar nicht bis Blankenese, aber doch durch die Gastwirtschaft zog. Sogar auf den Tischen wurde gesungen und getanzt. Die Musiker hatten ihren Spaß und konnten das auf das Publikum übertragen, weshalb die Letzten dann auch erst in den frühen Morgenstunden nach Hause kamen.

Unser Dank gilt dem Festausschuss um Herbert Franke für die Organisation und Rolf Möller für die Übernahme des Fahrdienstes. Auch von dieser Stelle aus nochmals eine Dankeschön an die Theatergruppe.

2. Februar 2008 Jahreshauptversammlung
Manfred Quandt, Wolfgang Ströh, Hans Lohmeyer, Ulfert Geertz, Kai-Uwe Haß (v. l. n. r.)
Kreiswehrführer Hans Lohmeyer (Bildmitte) und die frisch mit dem Brandschutzehrenzeichen ausgezeichneten Kameraden Manfred Quandt, Wolfgang Ströh, Ulfert Geertz und Kai-Uwe Haß (v. l. n. r.)

Nachdem Wehrführer Heinrich Möller über 80 Aktive, Ehrenmitglieder, fördernde Mitglieder, Gemeindevertreter und Gäste zur Jahreshauptversammlung begrüßt hatte, hielt die Versammlung eine Schweigeminute für das im vergangenen Jahr verstorbene Ehrenmitglied Henning Haß ab.

In seinem Jahresbericht erinnerte der Wehrführer an den Einsatz beim Radrennen Rund um den Wittensee mit 700 Teilnehmern, an den Brand im Arftkamp in Sehestedt und den Verkehrsunfall in Harzhof mit anschließender Personensuche. Mit den Worten „Eintritt und Austritt sind freiwillig, dazwischen liegt die Pflicht“ ermahnte der Wehrführer die Kameraden, sich wieder stärker am Dienst zu beteiligen, da man wegen der wenigen Einsätze umso intensiver üben müsse.

Jugendwart Manfred Ströh berichtete über den ersten Platz beim Orientierungsmarsch in Aukrug und die vierte Meisterschaft in Folge beim Kreisvolleyballturnier. Bei den Volleyball-Landesmeisterschaften belegte die Jugendfeuerwehr, die seit der Fusion der Ämter Wittensee und Hütten Jugendfeuerwehr Am Wittensee heißt, einen beachtlichen vierten Platz. Da sich die Jugendarbeit auszahle, schließlich können zwei Jugendfeuerwehrmitglieder sofort, drei weitere im Laufe des Jahres übernommen werden, appellierte er an die Kameraden, zu prüfen, ob nicht der eine oder andere als Betreuer in der Jugendfeuerwehr mitarbeiten möchte.

Bürgermeister Ulfert Geertz bedankte sich für die Bereitschaft der Feuerwehr zu helfen und erläuterte, dass die Wasserversorgung im Außenbereich verbessert werden solle. Die Installation des Hydranten am Achterweg sei dazu der erste Schritt gewesen.

Hans-Heinrich Tams-Detlefsen übermittelte die Grüße von Amtswehrführer Peter Thoms, der die Jahreshauptversammlungen im ehemaligen Amt Hütten besucht, um die dortigen Wehren näher kennenzulernen. Im Gegenzug besucht Hans-Heinrich Tams-Detlefsen, der Amtswehrführer im Amt Hütten war, die Versammlungen der Wehren im ehemaligen Amt Wittensee. Man hat sich darauf verständigt, dass zunächst Peter Thoms die Geschäfte des Amtswehrführers wahrnimmt und Hans-Heinrich Tams-Detlefsen die des Stellvertreters. Am 19. Juni werden der Amtswehrführer und dann zwei Stellvertreter gewählt.

Kreisbrandmeister Hans Lohmeyer überbrachte die Grüße des Kreisfeuerwehrverbandes und betonte, dass neben der Jugendarbeit verstärkt versucht werden müsse, die Neubürger zur Mitarbeit in der Feuerwehr zu bewegen. Ehrenamtswehrführer Robert Christophersen bedankte sich sichtlich bewegt auch im Namen seiner Frau bei den Kameraden für das Spalier und die Fahrt mit der Schwungjuhle anlässlich seiner Goldenen Hochzeit.

Auch von der Freiwilligen Feuerwehr Büdelsdorf war eine zweiköpfige Abordnung erschienen, die die Grüße der Wehrführung übermittelte. Thomas Schäfer von der Gaststätte Lehmsiek bedankte sich auch im Namen seiner Frau nochmals für die am 24. November bei einer Alarmübung bewiesene Einsatzbereitschaft. Im Gegenzug bedankte sich die Wehr bei den Wirtsleuten für den Kaffee zu später Stunde während der Personensuche im Dezember.

Als Gruppenführer der 2. Gruppe wurde Sönke Marten für weitere sechs Jahre wiedergewählt. Neuer Kassenprüfer wurde Peter Koll. Carsten Schütt und Timo Ströh wurden aus der Jugendfeuerwehr als Anwärter übernommen. Hendrik Tietje, der seit 2006 in der Gemeinde wohnt, trat neu in die Feuerwehr ein. Der Kassenwart Johannes Heinrich Ströh wurde wegen langjähriger Vorstandsarbeit zum Löschmeister befördert.

Sönke Marten wurde für 20 Jahre, Heinz Barbarino für 30 Jahre und die Ehrenmitglieder Eckard Braun und Walter Eichelbaum wurden für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt. Schließlich zeichnete Kreiswehrführer Hans Lohmeyer Kai-Uwe Haß für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst mit dem Brandschutzehrenzeichen in Silber und Ulfert Geertz, Manfred Quandt und Wolfgang Ströh für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst mit dem Brandschutzehrenzeichen in Gold aus.

27. Januar 2008

Ein wesentliches Element fehlte bisher auf dieser Website: Ein Überblick über die Geschichte der Holtseer Feuerwehr. Der Grundstock dazu wurde schon vor einiger Zeit gelegt. Es gab jedoch viel zu sichten und nachzulesen und zu fragen, so dass es doch eine ganze Weile gedauert hat, bis die Information zusammengetragen war. Es sind sicherlich auch noch ein paar Lücken vorhanden, aber im Großen und Ganzen sollte das Wesentliche erfasst sein. Nichtsdestotrotz freuen wir uns über Ergänzungen, Bildmaterial und Hinweise, falls uns Fehler unterlaufen sind.

11. Januar 2008
Spalier vor der Kirche

Goldene Hochzeit feierten Robert und Ilse Christophersen am 11. Januar. Rund 40 Feuerwehrleute aus dem ehemaligen Amt Wittensee trafen sich daher an der Kirche in Sehestedt. Schließlich war Robert Christophersen nicht nur von 1967 bis 1981 Gemeindewehrführer in Holtsee, sondern anschließend bis 1993 Amtswehrführer des Amtes Wittensee. Sein Nachfolger, der amtierende Amtswehrführer Peter Thoms beglückwünschte das Paar, das anschließend durch ein Spalier aus Fackeln zum Parkplatz geleitet wurde, von dem es dann in der festlich geschmückten Schwungjuhle zum Festsaal nach Bornstein gefahren wurde. Wir gratulierem unserem Ehrenamtswehrführer und seiner Frau auch von dieser Stelle aus noch einmal ganz herzlich und wünschen den beiden alles Gute.

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