Opel Blitz

Freiwillige Feuerwehr Holtsee

Archiv 2009

16. Dezember 2009 – Frank Schröder neuer stellvertretender Amtswehrführer

In Bünsdorf wurde der Groß Wittenseer Wehrführer Frank Schröder von den Delegierten der Amtswehren zum stellvertretenden Amtswehrführer gewählt. Die Wahl war notwendig geworden, weil Harry Trawiel aus Klein Wittensee das Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung gestellt hat.

13. Dezember 2009 – Kleinbrand in Mierensiek
Pneumatische Sirene

Um 19:20 Uhr wurden wir über Sirene zu einem Brand in Mierensiek alarmiert, Rauchentwicklung aus einem Fernseher. Das Gerät wurde ins Freie gebracht, Löschmitteleinsatz war nicht erforderlich.

8. Oktober 2009 – Manfred Ströh zum Hauptlöschmeister befördert

Während der Wehrführerdienstversammlung der Wehren des Amtes Hüttener Berge am 8. Oktober in Brekendorf wurde der Jugendwart Manfred Ströh zum Hauptlöschmeister befördert. Herzlichen Glückwunsch Manfred!

25. September 2009 – Ölspur
Funkmeldeempfänger

23:10 Uhr Alarmierung über Funkmeldeempfänger. Eine Ölspur zog sich von Goosefeld über Lehmsiek, Harzhof, Holtsee, Hohenholm nach Revensdorf und weiter. Mit uns wurde die Wehr aus Goosefeld alarmiert. Die Ölspur wurde von den beiden Wehren und der nachgeforderten Wehr aus Haby abgestreut.

21. September 2009 – Fehlalarm durch die Leitstelle
Pneumatische Sirene

Um 18:50 Uhr wurden wir über Sirene zu einem Brand in Bargstedt (bei Nortorf) alarmiert. Wie sich herausstellte, war es ein Versehen der Leitstelle.

5. September 2009 – Alarmübung Amt Hüttener Berge
Pneumatische Sirene

9:47 Uhr Alarmierung über Sirene; Brand (Übung) auf einem Bauernhof in Steinrade. Das LF 16-TS wurde bereits auf der Anfahrt über Sehestedt an den Nord-Ostsee-Kanal zur Wasserförderung geschickt. Das LF 8 unterstützte an der Einsatzstelle mit Atemschutzgeräteträgern bei der Brandbekämpfung. Mitalarmiert waren die Wehren aus Bünsdorf, Borgstedt, Sehestedt und Klein Wittensee sowie das DRK aus Eckernförde zur sanitätsdienstlichen Versorgung.

22. August 2009 – Brand eines Strommastes
Pneumatische Sirene

Der Leitstelle wurde gegen 18:00 Uhr ein brennender Strommast bei Trömbek gemeldet. Als die Wehr an der Einsatzstelle eintraf, war der Strom bereits abgeschaltet und Mitarbeiter des Energieversorgungsunternehmens waren vor Ort. Ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht mehr erforderlich, sodass wir zusammen mit der ebenfalls alarmierten Wehr aus Haby wieder abrückten.

15. Juli 2009 – Neuer Löschmeister

Anlässlich der Wehrführerdienstversammlung der Wehren des Amtes Hüttener Berge am 15. Juli in Borgstedt wurde der Kamerad Michael Möller, Brandschutzerzieher und -aufklärer im Amt, zum Löschmeister befördert. Herzlichen Glückwunsch und mach weiter so, Michael!

21. Juni 2009 – Brand während der Jubiläumsfeierlichkeiten
Festzelt am Freitag
Kommers am Freitagabend

Mit einem Festumzug begannen die Feierlichkeiten zum 75-jährigen Jubiläum der Holtseer Feuerwehr. Danach rückten die insgesamt rund 200 Personen in das Festzelt ein. Vor einem zünftigen Schnitzelessen begrüßte Wehrführer Heinrich Möller die zahlreichen Gäste, unter ihnen Kreispräsident Lutz Clefsen und Kreiswehrführer Hans Lohmeyer.

Nach dem Essen hielt Heinrich Möller einen kurzen Rückblick über die vergangenen 75 Jahre. Anschließend überbrachten die Gäste ihre Grüße und Wünsche für die Wehr. Zum Schluss des offiziellen Teils übergab Claus-Guntram Henning die Chronik, die er zusammen mit Wolfgang Ströh, Johannes Nielsen, Heinz Barbarino und Manfred Ströh erstellt hat, an die Wehrführung. Die Chronik wurde begeistert aufgenommen, und die ersten 80 Exemplare wechselten bereits am selben Abend den Besitzer.

Erklärung des Löschangriffs
Mitmachtag: „Das soll ihr aufbauen.“

Der Samstag begann mit einem heftigen Regen- und Hagelschauer, sodass sich der Aufbau deutlich verzögerte. Nachdem der Regen aufgehört hatte, zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite und der Sportplatz trocknete recht schnell ab.

Der Schwerpunkt bei diesem Tag der Feuerwehr lag auf dem Mitmachtag, wo insgesamt 62 Personen – davon rund zwei Drittel jünger als zwölf Jahre – ausprobierten, wie es sich anfühlt, einmal Feuerwehrmann oder -frau zu sein. Höhepunkt war dabei jedesmal die „Einsatzfahrt“ mit Blaulicht und Martinshorn und anschließendem Löschangriff.

Aufbau eines Löschangriffs
Das klappt doch schon ganz gut!

Die von Wolfgang Ströh zusammengestellte Bilderschau und die Filme – insbesondere der Film über das Amtswehrfest von 1966 – fanden viele Zuschauer, ebenso wie die Vorführung der Fett- und der Dosenexplosion. Aber auch die Oldtimerschau, das Rauchhaus und natürlich die Hüpfburg erhielten regen Zuspruch.

Als gegen 15 Uhr Sirenen zu hören waren, dachten einige schon an eine Einlage für die Holtseer Wehr. Tatsächlich brannte in Harfe ein Wäschetrockner. Während der Ehemann mit dem Feuerlöscher erste Löschversuche unternahm, alarmierte die Ehefrau die Feuerwehr. Da die Holtseer Wehr den Brandschutz an Haby und Sehestedt abgegeben hatte, heulten allerdings nur dort die Sirenen. Der Brand konnte schließlich von der Habyer Wehr, die als erste am Brandort eintraf, endgültig und schnell gelöscht werden. Größerer Schaden ist nicht entstanden.

Hüpfburg
Die Hüpfburg ist für die Kleinsten immer noch das Größte

Am Abend spielten die dann die „Lords“ zum Tanz auf. Dies wurde von 160 Gästen gerne angenommen. Bei dieser Gelegenheit überreichte Wehrführer Heinrich Möller den fünf Kameraden, die die Chronik erstellt haben, je einen Gutschein für ein Essen. Spontan beschlossen die fünf, das Essen gemeinsam durchzuführen und ihre Frauen dazu zu laden als Entschädigung für die vielen Abende ohne sie. Erst in die frühen Morgenstunden gingen die letzten Kameraden nach Hause.

Der Sonntagmorgen begann wie der Samstag mit einem heftigen Schauer, sodass die ersten Worte des Pastors beim Zeltgottesdienst schwer zu verstehen waren. Schließlich hatte der Himmel ein Einsehen und wie am Vortag wurde es sonnig. Beim Frühschoppen mit dem Feuerwehrmusikzug Amt Eiderkanal ließ man die Feierlichkeiten ausklingen.

22. März 2009 – Vielen Dank

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei allen bedanken, die dieses Jahr die Preise für unsere Tombola anlässlich des Feuerwehrballs gespendet haben: Baltic Social Consult • Getränke Behn, Eckernförde • Getränkegroßfachhandel Erich Blunck • Autohaus Büdelsdorf • Optiker und Juwelier Christen • Blumen Colmorgen • Ford Dennin, Gettorf • Fa. Dillenburg, Gettorf • Heuherberge Eiderhufe • Elektro-Service Gettorf • Elterninitiative Kindergarten e. V., Holtsee • Förde Sparkasse, Eckernförde • Fürstenberg TV • Haby-Krog • HaGe Kraftfutterwerk Rendsburg • Fa. W. Hamkens • Gemeinde Holtsee • Holtseer Therapiezentrum • HvB-Computer • EDEKA Neukauf Markt Johannsen, Gettorf • Fa. Peter & Oliver Koll, Holtsee • Fahrräder Krabbenhöft, Revensdorf • Haarstübchen Holtsee • Holger N. Koch, Assekuranzservice GmbH • Fa. Laß, Inh. H. Murawski, Holtsee • Gaststätte Lehmsiek • Käserei Holtsee • Paul-Koch Landmaschinen • Meurer's Kfz-Service, Gettorf • Möbelhaus Haby • Friedrich Möller Landtechnik • Landschlachterei Neidhardt, Holtsee • Alfred Monreal Landtechnik GmbH, Gettorf • Norddeutsche Pflanzenzucht • Nord-Ostsee Automobile, Eckernförde • Fa. Willi Ohm, Holtsee • ORTIM GmbH • ostseedesign • Paasch Brunnen- und Rohrleitungsbau • Pelletier Juwelier u. Augenoptik • Provinzial, Gettorf • Querhammer Fahrzeugbau GmbH • Eheleute Reuter, Holtsee • Scheunemann & Röschmann GmbH, Holtsee • Elektro-Schröder, Eckernförde • Bäckerei Stabler, Borgstedt • Hotel Stadt Hamburg • Gärtnerei Stegelmann, Revensdorf • Fa. Susann Stierle, Holtsee • Tee-Rose • Timm Papierwaren, Gettorf • EPS Catering • Fa. D. u. D. Uppendahl, Holtsee • Fa. Kandy Weide, Holtsee • Johann Wiese & Sohn • Wittenseer Quelle • Fa. Ziegler, Rendsburg

Sollte wir keinen oder den falschen Link zu Ihrer Firma angegeben haben, dann tut uns dies leid. Nutzen Sie unser Kontaktformular oder senden Sie uns eine E-Mail. Wir korrigieren den Link dann gerne.

13. März 2009 – Aktionstag „Freitag, der 13.“ vor dem Dorfladen Neidhardt
Aktion „Freitag, der 13.“ bei Neidhardt
Daniel Ströh, Ehrenamtswehrführer Robert Christophersen und Brandschutzaufklärer Michael Möller (v. l. n. r.) am Informationsstand vor dem Dorfladen Neidhardt

Rund 70 Personen zwischen sechs und achtzig Jahren nutzten die Zeit vor oder nach dem Einkaufen im Dorfladen Neidhardt, um sich über Rauchwarnmelder zu informieren. Der richtige Schwung am Glücksrad sorgte dafür, dass für viele „Freitag, der 13.“ zum Glückstag wurde. Sie konnten sofort einen der begehrten, von der Provinzial-Versicherung gestifteten Rauchmelder mit nach Hause nehmen. Auch „alte Hasen“ wie der Ehrenamtswehrführer des Amtes Wittensee Robert Christophersen aus Hohenlieth suchten das Gespräch mit den beiden Brandschützern Daniel Ströh und Michael Möller. Diese freuten sich über einen neuartigen Rauchwarnmelder, der mit einer nicht entnehmbaren Lithium-Batterie eine garantierte Lebensdauer von zehn Jahren hat. Der Schornsteinfegermeister Günther Beduhn brachte dieses Modell vorbei, damit es zu Ausbildungszwecken in der Brandschutzaufklärung eingesetzt werden kann.

7. März 2009 – Feuerwehrball

Wieso ein Fräulein doch die Schwiegertochter sein kann, erfuhren die Besucher des Feuerwehrballs zu Beginn im Theaterstück „Frollein Swiegerdochter“ von Jürgen Borcherdt. Ein Altbauer, der seine Schwiegertochter nicht akzeptieren will, eine Tochter, die gegen den Willen des Vaters den Dorflehrer heiraten will, und eine junge Mamsell, in die sich der Altbauer verguckt hat, sorgten für reichlich Verwirrung. Erstmals mit von der Partie war Christa Koberg, der das Theaterspielen sichtlich Spaß machte. Überzeugen konnte einmal mehr Rainer Maass in diesem Stück, das diesmal mit einer guten Stunde etwas länger war als gewohnt.

Wer das Stück nicht sehen konnte oder es noch einmal sehen möchte, hat Gelegenheit dies am Freitag, den 13. März in der Heuherberge Eiderhufe und am Dienstag, den 17. März im Hotel Stadt Hamburg in Gettorf jeweils um 19:30 Uhr nachzuholen. Entgegen den Mitteilungen in der Presse, ist der Eintritt dann frei. Es besteht aber die Möglichkeit eine freiwilligen Beitrag zu spenden.

Bevor dann das Tanzbein geschwungen werden konnte, wurde die Tombola aufgelöst. Genau einhundert Preise konnte der Festausschuss dieses Jahr wieder zusammenstellen. Vielen Dank an alle Spender für die wunderbaren Preise.

Unser Dank gilt dem Festausschuss um Dirk Koberg für die Organisation und Rolf Möller für die Übernahme des Fahrdienstes. Auch von dieser Stelle aus nochmals ein Dankeschön an die Theatergruppe.

Ein besonderer Dank der Theatergruppe geht an die Wirtsleute des Haby-Krog, die den Theaterspielern während eines dreiwöchigen Urlaubs den Schlüssel zum Lokal gaben, damit die Gruppe weiter üben konnte.

6. Februar 2009 – Jahreshauptversammlung

Um 19:30 Uhr begrüßte Wehrführer Heinrich Möller Gäste, Aktive, Ehrenmitglieder, fördernde Mitglieder und die Gemeindevertreter. Ganz besondere Grüße sandte Heinrich Möller im Namen der Freiwilligen Feuerwehr Holtsee nach Bad Segeberg, wo sich der beim Brand in Groß Wittensee verunfallte Kamerad Herbert Franke zur Zeit erholt. Anschließend erhob sich die Versammlung, um dem verstorbenen Ehrenmitglied Werner Ivers zu gedenken.

In seinem Jahresbericht erwähnte der Wehrführer die Arbeitsunfälle in der Meierei im März und in Trömbek im Juni. Ebenfalls im Juni waren Sturmschäden zu beseitigen, wobei hier die Schwierigkeit in der Alarmierung lag. Da sich weder die Meldeempfänger, noch die Sirenen auf Grund atmosphärischer Störungen per Funk auslösen ließen, wurde der Wehrführer von der Leitstelle telefonisch alarmiert und löste dann den Alarm über die Telefonkette und zusätzlich manuell an der Sirene auf der Schule aus. Am darauffolgenden Tag war dann noch ein überhitzer Kochtopf vom Herd zu nehmen. Im Januar wurde die Wehr nach Groß Wittensee gerufen, um beim Löschen eines ehemaligen Bauernhofs zu unterstützen. Hier lobte Heinrich Möller die vorbildliche Steuerung des Atemschutzeinsatzes und die Atemschutzüberwachung. Ein Dankeschön ging an den Kameraden Rüdiger Ströh, der die Familie von Herbert Franke nicht nur in den ersten Stunden nach seinem Unfall, sondern auch die nächsten Tage und Wochen unterstützt hat. Schließlich gab es dann noch zwei Verkehrsunfälle, beide mit nur leichten Verletzungen, wobei sich der zweite erst wenige Stunden vor Versammlungsbeginn ereignete. Auch auf den böswilligen Fehlalarm vom 8. Dezember ging der Wehrführer ein. Die beteiligten Kinder sind ermittelt. Der Täter hat sich beim Wehrführer persönlich entschuldigt und versichert, dass dies nicht wieder vorkommen werde.

Neben den Einsätzen wurde auch viel geübt und im Juni die 3. Stufe der Leistungsbewertung Roter Hahn mit einem guten Ergebnis bestanden. Weiterhin gab es eine Alarmübung mit zwei Nachbarwehren, Brandschutzerziehung und -ausbildung im Kindergarten und noch einmal gesondert mit den Erziehern und Erzieherinnen des Kindergartens und der Grundschule, sowie mit einer örtlichen Firma. Außerdem hat die Wehr eine Vielzahl kultureller Veranstaltungen durchgeführt und die Kameraden in Marnheim besucht.

Schließlich gab Heinrich Möller einen Ausblick auf das neue Jahr. Zum einen findet im Juni das 75-jährige Jubiläum der Feuerwehr statt, zum anderen will die Feuerwehr in Eigenleistung einen Unterstand für das neue Fahrzeug der Jugendfeuerwehr erstellen. Daher hatte man im Januar auf Initiative des stellvertretenden Wehrführers Kai-Uwe Haß Dachpfannen und Balken aus der ehemaligen Raiffeisenbank ausgebaut, bevor diese abgerissen wurde. Weiterhin sollen für die Atemschutzgeräteträger Überhosen angeschafft werden, die Wasserversorgung im Außenbereich wird verbessert und die Umstellung auf die digitale Alarmierung soll vollzogen werden.

Der Jugendwart Manfred Ströh berichtete aus der Jugendfeuerwehr. Man ist unter anderem in den Heidepark gefahren und hat am Wasserrutschwettbewerb in Scharbeutz teilgenommen. Daneben wurde natürlich auch viel Ausbildung betrieben, darunter auch erstmals eine Funkübung. Ein Höhepunkt des Jahres war die Abnahme der Leistungsspange in Hohenwestedt. Alle neun teilnehmenden Mitglieder der Jugendwehr Am Wittensee haben bestanden. Darunter auch Dennis Haß, Tobias Koberg und Ole Ströh aus Holtsee.

Bürgermeister Ulfert Geertz überbrachte die Grüße der Gemeindevertretung und bedankte sich bei den Kameraden für ihr Engagement und sicherte die Unterstützung bei den Vorhaben der Feuerwehr zu. Die meisten Mittel seien bereits in der Haushalt eingestellt. Er ging auch noch einmal auf den Unterstand für das neue Fahrzeug ein. Bei den Gesprächen mit dem Architekten habe sich herausgestellt, dass das Gerätehaus, das 1981 erstellt wurde, bisher noch nicht eingemessen war. Dies wurde im Laufe der vergangenen Woche endlich nachgeholt, sodass man nun konkret planen könne.

Kreisbrandmeister Hans Lohmeyer lobte ausdrücklich die Wehren des alten Amtes Wittensee. Das Amt hatte zum einen mit Abstand die meisten Leistungsbewertungen im Kreis abgelegt. Zum anderen schnitten die Jugendfeuerwehren des Kreises Rendsburg-Eckernförde und insbesondere die Jugendfeuerwehr des Amtes Wittensee immer überdurchschnittlich gut ab. Das neue Amt Hüttener Berge ist aber auf einem guten Weg und auch die Jugendfeuerwehr lässt in ihren Anstrengungen nicht nach. Lobend erwähnte der Kreiswehrführer den Brandschutzerzieher Michael Möller, der sehr engagiert sei. Mit Sorge erfülle ihn die zurückgegangene Zahl der Übertritte aus den Jugendfeuerwehren in die aktiven Wehren. War es 1992 noch jeder Zweite, der nach seiner Zeit in der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung wechselte, so seien es heute nur noch 25 bis 30%, die diesen Schritt täten. Hier müsse man versuchen, die Quote wieder zu erhöhen und außerdem käme es darauf an, wieder mehr Selbständige und vor allem auch Akademiker in die Feuerwehren zu bekommen. So war es unter anderem zwei Ärzten, die in der Holzbunger Feuerwehr aktiv sind, zu verdanken, dass es Herbert Franke zur Zeit relativ gut geht. Problematisch sei zur Zeit auch, Standorte für Funkmasten zu finden. Rund 25 seien notwendig, um die digitale Alarmierung flächendeckend und ausfallsicher zu gewährleisten.

Der stellvertrende Amtswehrführer Stefan Siewe stellte sich vor und kündigte für das laufende Jahr die Ausbildungsvorhaben an. Außerdem wolle man vierteljährlich eine Übung auf Amtsebene durchführen, allerdings dann immer nur mit einem Teil der Wehren. Dieter Spittler, der scheidende Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Gettorf, überbrachte die Grüße und Wünsche seiner Wehr, bedankte sich für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und stellte in Aussicht, dass die neue Wehrführung genauso gut wieder mit der Holtseer Wehr zusammenarbeiten werde.

Robert Christophersen, Johannes Nielsen, Hans-Michow Schröder, Hermann Krabbenhöft (v. l. n. r.)
189 Jahre Feuerwehr: Robert Christophersen, Johannes Nielsen, Hans-Michow Schröder und Hermann Krabbenhöft (v. l. n. r.)
Heinrich Möller, Johannes Nielsen, Hans-Michow Schröder, Hermann Krabbenhöft, Hans Lohmeyer (v. l. n. r.)
Kreiswehrführer Hans Lohmeyer (rechts) und Gemeindewehrführer Heinrich Möller (links) mit den für 25 Jahre bzw. 30 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrten Kameraden Rolf Krabbenhöft, Burkhard Mohr und Johannes Ströh (v. l. n. r.)

Nach 32 bzw. 47 Jahren aktiven Feuerwehrdienst traten Hans-Michow Schröder und Johannes Nielsen in die Ehrenabteilung über. Beide hatten noch am Nachmittag am Einsatz teilgenommen. Gerade für Johannes Nielsen endete die aktive Dienstzeit nicht nur mit einem Alarm, sie begann 1962 auch damit. Zwei Tage nach seinem Eintritt wurde seine damalige Wehr alarmiert, um Faschinen zur Deichverstärkung während der Flutkatastrophe zu binden.

Die Ehrenmitglieder Robert Christophersen und Hermann Krabbenhöft wurden für 60 bzw. 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt und Johannes Heinrich Ströh für 30 Jahre aktiven Dienst. Eine besondere Ehrung erhielten Rolf Krabbenhöft und Burkhard Mohr. Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden sie mit dem Brandschutz-Ehrenzeichen in Silber ausgezeichnet.

Zum stellvertretenden Gruppenführer der 1. Gruppe wurde Claus-Guntram Henning gewählt, Kassenwart Johannes Heinrich Ströh wurde in seinem Amt für weitere sechs Jahre bestätigt.

Die drei Anwärter Carsten Schütt, Timo Ströh und Hendrik Tietje wurden in die Wehr übernommen und zu Feuerwehrmännern befördert. Übernommen wurde Heiko Lemburg aus der Feuerwehr Rieseby, der allerdings nicht persönlich anwesend war, da er sich bei seiner alten Wehr verabschieden wollte, die ihre Jahresversammlung gleichzeitig abhielt. Wieder eingetreten ist Olaf Karstens, der bereits von 1988 bis 2001 aktives Mitglied der Holtseer Wehr war. Als Anwärter in die Wehr ist sein Bruder Wolfgang eingetreten, sowie Timo Anders und Stefan Schmidt.

6. Februar 2009 – Verkehrsunfall bei Trömbek
Pneumatische Sirene
Verkehrsunfall in Trömbek am 06.02.09
Foto: U. Rehbehn

Bei Trömbek war ein Pkw von der Straße abgekommen, daher wurden wir um 15:25 Uhr alarmiert. Für die mitalarmierte Feuerwehr Eckernförde wurde der Alarm bei der Anfahrt abgebrochen, da die Fahrerin nicht eingeklammt war und ohne technische Hilfsmittel aus dem Fahrzeug befreit werden konnte. Die Fahrerin wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Nach einer halben Stunde war der Einsatz beeendet.

16. Januar 2009 – Verkehrsunfall bei Hofholz
Pneumatische Sirene

Nach einem Verkehrsunfall bei Hofholz, wurden wir um 16:25 Uhr zur technischen Hilfeleistung alarmiert. Der Einsatz wurde für uns während der Anfahrt von der Leitstelle abgebrochen.

13. Januar 2009 – Kamerad aus dem Koma erwacht

Wie der Tagespresse zu entnehmen ist, hat während der Löscharbeiten am 11. einer unserer Kameraden einen Herzinfarkt erlitten und ist ins Krankenhaus gebracht worden. Dort war er vorübergehend ins Koma gefallen. Mittlerweile ist er aus dem Koma erwacht und ansprechbar. Wir waren und sind in Gedanken bei ihm und wünschen ihm von dieser Stelle aus gute Besserung.

11. Januar 2009 – Brand eines Dachstuhls zwischen Haby und Groß Wittensee
Pneumatische Sirene
Brand in Groß Wittensee am 11.01.09
Foto: U. Rehbehn

Um 20:00 Uhr war bereits die Habyer Sirene im Dorf zu hören. Um 20:15 Uhr wurde schließlich auch Alarm für Holtsee ausgelöst. Zwischen Haby und Groß Wittensee brannte ein unbewohnter ehemaliger Bauernhof. Wir haben Unterstützung beim Aufbau der Wasserversorgung vom Wittensee geleistet, ausgeleuchtet, mit Atemschutzgeräteträgern den Löschangriff unterstützt und die Straße abgesperrt.

Neben unserer Wehr, diversen Rettungskräften und der Polizei waren die Feuerwehren aus Haby, Holzbunge, Groß Wittensee und Klein Wittensee im Einsatz.

Die erneute Sirenenalarmierung um 21:10 Uhr war ein Versehen der Leitstelle.

10. Januar 2009 – Dachpfannen und Balken für die Feuerwehr
Käsekiste

Auch wenn es am 10. Januar so aussah, die Feuerwehr reißt die Käsekiste nicht ab. Allerdings hat sie die Dachpfannen und Deckenbalken ausgebaut.

Die Jugendfeuerwehr hat Ende letzten Jahres ein neues Fahrzeug bekommen. Anstelle der bisherigen VW Busse wurde ein Einsatzleitwagen von Ford beschafft, der deutlich höher als die anderen Fahrzeuge ist. Daher passt das Fahrzeug nicht mehr in das Carport des Jugendwartes Manfred Ströh. Nun soll ein Unterstand für dieses Fahrzeug erstellt werden. Aus diesem Grund hat die Feuerwehr die Erlaubnis eingeholt, die Dachpfannen und Deckenbalken auszubauen, um dieses Material dann für den Unterstand zu verwenden. Der genaue Standort und die Ausführung stehen allerdings noch nicht fest.

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