Fahne, rote Seite

Freiwillige Feuerwehr Holtsee

Archiv 2011

31. Dezember 2011 – Kellerbrand
Pneumatische Sirene
Brand Am See am 31.12.11
Foto: U. Rehbehn

Um 11:25 Uhr wurde ein Keller­brand in der Straße Am See gemeldet. Neben unserer Wehr wurden auch die Wehren aus Haby und Sehe­stedt alarmiert. Mit einem Angriffs­trupp unter Atem­schutz konnte der Brand­herd schnell lokalisiert werden, zum Löschen genügte ein Pulver­löscher. Für die not­wendige Belüftung wurde die Feuer­wehr Borg­stedt angefordert. Gegen 12:30 Uhr konnten die letzten Einsatz­kräfte den Einsatz­ort verlassen.

12. November 2011 – Alarmübung in Harfe
Pneumatische Sirene

Um 10:55 Uhr wurde Rauchentwicklung in einem Schuppen in Harfe gemeldet und die Holtseer Wehr alarmiert. Am Einsatzort wurde klar, dass es sich um eine Alarmübung handelt, die nach rund 50 Minuten beendet werden konnte.

6. Oktober 2011 – Baum auf Straße
Funkmeldeempfänger

Um 8:17 Uhr wurde Alarm über Funkmeldeempfänger gegeben. Durch den Sturm war im Harzhofer Weg kurz hinter dem Ortsausgang ein Baum auf die Straße gestürzt. Wir haben die Straße ab dem Sportplatz gesperrt und den Baum von der Straße geräumt. Nach einer guten Stunde konnte der Einsatz beendet werden.

28. September 2011 – Ausgelaufenes Öl
Telefon W48

Ein Landwirt informierte den Wehrführer am Abend über ausgelaufenes Öl auf der L 44 und bat um Unterstützung. Dieser alarmierte telefonisch weitere Kameraden, die das Abstreuen mit Ölbindemittel übernahmen.

27. August 2011 – Silberne Leistungsspange für Manfred Ströh

Im Rahmen des Amtsfeuerwehrtages in Groß Wittensee wurde der Jugendwart der Jugendfeuerwehr Am Wittensee Manfred Ströh für seine Verdienste mit der Leistungsspange in Silber der schleswig-holsteinischen Jugendfeuerwehr ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch Manfred!

13. Juni 2011 – Brand eines Schuppens im Harzhofer Weg
Pneumatische Sirene
Brand im Harzhofer Weg am 13.06.11
Foto: U. Rehbehn

Um 9:55 Uhr wurden wir über Sirene alarmiert. Wegen eines Strom­ausfalls, der mit dem Brand nicht im Zusammen­hang stand, wurde aller­dings nur eine Sirene ausgelöst. Als problematisch erwies sich anfangs auch die Wasser­versorgung, da diese im Ort wegen des Strom­ausfalls nicht ausreichend möglich war. Einsatzleiter Heinrich Möller ließ sofort eine Leitung vom rund 500 Meter entfernten See legen und – zusätzlich zu den Wehren aus Haby und Sehestedt – die Feuerwehr Gettorf mit Tanklöschfahrzeugen alarmieren. So konnte schließlich ein Übergreifen des Feuers sowohl auf das Wohngebäude wie auch auf den Wald verhindert werden. Um 13 Uhr war der Einsatz beendet.

5. Juni 2011 – 25 Jahre Partnerschaft mit der FF Marnheim
Banner „25 Jahre Freundschaft“
Übergabe des Banners durch Ulf Brandmeyer (re.) an Heinrich Möller (li.)
Geschenk von Kurt Nieder und Frau
Übergabe des Geschenks von Kurt Nieder und Frau durch Dieter Hemmerle (li.) an Heinrich Möller (re.)

„Mer kennten euch jo mol mit der Feierwehr besuche.“ waren 1985 die Worte von Lothar Barbarino an seinen Bruder Heinz, der in Holtsee wohnt und aktives Feuerwehr­mitglied war und auch heute noch ist. Im Jahr darauf war es so weit. Somit besteht diese Freund­schaft mittlerweile 25 Jahre, was man zum Anlass genommen hatte, den Zweijahres­rhythmus zu durchbrechen.

Am Nachmittag des Himmel­fahrts­tages kamen die Marnheimer mit leichter Verspätung aufgrund eines Staus bei Neumünster am Gerätehaus an und wurden auf die Gastgeber verteilt. Den Reisetag ließ man mit einem Kameradschaftsabend auf der Eiderhufe ausklingen. Obwohl sich die Wehren ja eigentlich nichts mehr schenken wollen, wurden auch dieses Jahr wieder Gastgeschenke ausgetauscht. Feierte man zum 10-jährigen Jubiläum durch das Zusammenfügen zwei Schlauchkupplungen „Verlobung“, so überreichte die Holtseer Wehrführung diesmal ein Hochzeitsgeschenk: einen herzförmige Rahmen mit Bildern aus den letzten 25 Jahren. Der Marnheimer Wehrführer Ulf Brandmeyer überreichte ein Banner mit Marnheimer Wappen. Leider konnte Kurt Nieder – vor 25 Jahren Wehrführer in Marnheim – an der Reise nicht teilnehmen. Er ließ aber durch Dieter Hemmerle Grüße und ein Gastgeschenk von ihm und seiner Frau überbringen.

Die Sieger des Vergleichsschießen
Daniel und Christa Ströh mit den „Ersatzpokalen“

Der Freitag begann mit einem Rundgang durch Eckernförde bei herrlichstem Wetter. Am Nachmittag fand dann wieder das traditionelle Pokalschießen statt. Wie immer fand man sich in der Sandkuhle bei der Schützengilde Haby mit Kaffee und Kuchen ein. Irgendetwas vergisst man ja immer. Diesmal waren es die Pokale, sodass schnell aus Alufolie zwei „Ersatzpokale“ gebastelt wurden. Bloß gut, dass die (Ersatz)pokale in Holtsee bleiben durften. Beste Schützen waren Christa und Daniel Ströh.

Seehunde auf einer Sandbank
Seehunde auf der Sandbank vor Büsum

Am Samstag fuhr der Bus nach Büsum, wo eine Fahrt mit der „Ol Büsum“ zur Seehundsbank unternommen wurde. Nach einem Bummel durch die Büsumer Fußgängerzone – bei wiederum allerbestem Wetter – ließen sich die Teilnehmer in den Sturmflutenwelt „Blanker Hans“ ins Jahr 1962 zurück versetzen und informierten sich über Küstenschutz und Landgewinnung. Den Tag ließ man mit einem gemütlichen Beisammensein vor dem Feuerwehrhaus ausklingen.

Am Sonntag Morgen hieß es dann „Abschied nehmen“. Zuvor wurde aber für Tanja Brandmeyer, der Frau des Marnheimer Wehrführers, anlässlich ihres Geburtstages noch ein Ständchen gesungen. Mit vielen guten Wünschen und einem anständigen „Carepaket“ wurden die Gäste verabschiedet. In zwei Jahren wollen wir uns – dann in Marnheim – wiedersehen.

11. Mai 2011 – Fehlalarm
Pneumatische Sirene

Gegen 10 Uhr wurde die Wehr mit Sirene alarmiert. Nach Rückmeldung bei der Leitstelle stellte sich heraus, dass die Brandmeldeanlage der Norddeutschen Pflanzenzucht einen Fehlalarm ausgelöst hat.

8. Mai 2011 – Strohbrand im Todenredder
Pneumatische Sirene

Gegen 11 Uhr bemerkten die Bewohner Ropahls Brandgeruch und Ascheflug. Der dort wohnende stellvertretende Gruppenführer Sönke Koberg erkundete kurz den Brandherd und tätigte den Notruf. Auf einem Feld brannten 420 Rundballen unmittelbar an einem Knick. Angesichts des zu erwartenden Ausmaßes und der trockenen Witterung ließ Sönke die Wehren aus Haby und Sehestedt gleich mit alarmieren.

Strohbrand im Todenredder am 08.05.2011

Eine erste Brand­bekämpfung wurde aus den Lösch­tanks der Fahr­zeuge aus Haby und Sehe­stedt vorgenommen, bis eine Wasser­versorgung aus der Habyer Au durch das LF 8 hergestellt war. Gleich­zeitig wurde durch das LF 16-TS damit begonnen eine Wasser­versorgung vom Holtsee aufzubauen. Dies wurde durch die Sehe­stedter Wehr unter­stützt, die den Holtseer Kameraden entgegen legte.

Zunächst waren der Knick zu schützen und die immer stärker werdenden Flammen an den Strohballen nieder zu halten, um auch den Funkenflug, der in Richtung Wald trieb, zu unterbinden. Anschließend wurden die Strohballen mit Hilfe von Radladern, unterstützt von einem Kettenbagger, auseinander gezogen und dann zum Teil unter Atemschutz abgelöscht. Um 17:40 Uhr konnten die letzten Kräfte den Einsatzort verlassen.

14. April 2011 – Jugendwart wiedergewählt

In seinem Amt bestätigt wurde der Jugendwart der Jugendfeuerwehr Am Wittensee Manfred Ströh. Am Abend trafen sich knapp 40 Delegierte der Feuerwehren des ehemaligen Amtes Wittensee, die 1995 eine gemeinsame Jugendfeuerwehr gegründet hatten, im Holtseer Haus der Feuerwehr. Unter dem Vorsitz des Amtswehrführers Peter Thoms, der seinerzeit Initiator der Jugendfeuerwehr-Gründung war, wurde Manfred einstimmig für weitere sechs Jahre in seinem Amt bestätigt. Diese Einstimmigkeit ist auch eine Anerkennung für die Arbeit, die Manfred, der seit zwölf Jahren Jugendwart ist, geleistet hat. Die Jugendfeuerwehr hat zurzeit über 70 Mitglieder und ist in drei Züge gegliedert.

Im Rahmen der Versammlung wurde auch das im Sommer statt findende Kreiszeltlager in Plön angesprochen. Für dieses Ereignis werden noch Betreuer gesucht. Wer also Lust und Zeit hat, vom 3. bis zum 9. Juli am Zeltlager teilzunehmen, der kann sich bei Manfred melden.

5. April 2011 – Schornsteinbrand in Grünhorst
Pneumatische Sirene

In Grünhorst brannte Ruß in einem Schornstein, der zudem sehr warm war. Durch den Schornsteinfeger wurde die Gefahr beseitigt. Nach ca. einer Stunde konnte die vorsorglich aufgebaute Wasserversorgung abgebaut werden und die Feuerwehr wieder abrücken.

19. März 2011 – Das Lösch-Blatt heißt nun Feuerwehr-Express
Titelseite Feuerwehr-Express 1/2011

Die Zeitschrift des Kreisfeuerwehrverbandes präsentiert sich in einem neuen Outfit. Und nicht nur dieses hat sich geändert, auch der Name ist neu. Der Feuerwehr-Express, so der Name, kann über diesen Link beim Kreisfeuerwehrverband heruntergeladen werden.

5. März 2011 – Feuerwehrball

Mit einer Flasche wurde der diesjährige Feuerwehrball eröffnet. „Een Buddel för Anna“ lautet der Titel des Stücks, das die Theatergruppe dieses Jahr aufgeführt hat. Wie immer hatte nicht nur das Publikum Spaß sondern auch die Theaterspieler. So wurden die Sticheleien zwischen Maria und Lisbeth zu fortgeschrittener Stunde in der Sektbar wieder aufgenommen und auch Lisbeths Entsetzensschreie wurden nochmals vorgeführt. Glänzen konnte dieses Jahr Jutta Sellmer als Anna, die gerne jede Flasche Alkohol in die Küche mitnahm. Natürlich nur zum Kochen! Vor allem Juttas Minenspiel machte den Zuschauern großen Spaß. Wobei… Es geht nichts über einen Schauspieler, der nach einem Hänger den eingesagten Satz mit „genau!“ abschließt. Dies war dem Publikum ein Szenenapplaus wert.

Die Tombola umfasste diese Jahr genau 100 Preise. Vielen Dank an die Spender! Der Dank der Wehr geht auch an den Festausschuss um seinen Vorsitzenden Martin Ströh, der nicht nur die Tombolapreise gesammelt, sondern auch den Saal geschmückt hat.

Nach der Auflösung der Tombola bat Wehrführer Heinrich Möller dann noch einmal um Aufmerksamkeit. Wurde ein Kamerad auf der Jahrshauptversammlung mit dem Brandschutzehrenzeichen ausgezeichnet, so ist es Tradition sich bei der Ehefrau mit einem Blumenstrauß für die häusliche Unterstützung zu bedanken. Da machte der Wehrführer dann auch bei sich bzw. seiner Frau keine Ausnahme. Er bat seine Frauke nach vorne und überreichte ihr einen Blumenstrauß, wofür er diesmal – anders als sonst bei dieser Gelegenheit üblich – von der Geehrten ein Küsschen bekam.

Die Lords, die eine merkliche Qualitätssteigerung erfuhren, nachdem deren Sängerin die Bühne betreten hatte, spielten bis spät in die Nacht auf. Neben Schlagern, Disco und Pop sorgten auch Titel wie „Auf der Reeperbahn nach ums halb eins“ für eine ausgelassene Stimmung beim Publikum, in dem auch viele neue Gesichter gesehen wurden. Wie immer sind die Letzten erst in den frühen Morgenstunden nach Hause gegangen.

7. Februar 2011 – Noch ein Dienstzeitabzeichen und eine Beförderung

Bevor die Wehr sich am Montag Abend mit Tragkraftspritzen, Mastwürfen und Rettungsknoten beschäftigte, befahl Wehrführer Heinrich Möller zwei Kameraden vor die Front, die an der Jahreshauptversammlung nicht teilnehmen konnten. Andre Koberg wurde für zehn Jahre Mitgliedschaft in der Wehr ausgezeichnet und Kai Steffen, dessen Übernahme auf der Jahreshauptversammlung beschlossen wurde, wurde zum Feuerwehrmann befördert.

4. Februar 2011 – Jahreshauptversammlung

Bis zum Rand gefüllt war der Saal in Lehmsiek bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Neben den Aktiven und Ehrenmitgliedern waren auch zahlreiche fördernde Mitglieder und Gemeindevertreter erschienen. Als Gäste begrüßte Wehrführer Heinrich Möller den Amtswehrführer Peter Thoms, den Sehestedter Wehrführer Volker Wehnsen, den neu gewählten stellvertretenden Habyer Wehrführer Uwe Schmidt, der mit einem weiteren Kameraden gekommen war, und den Gettorfer Zugführer Matthias Meyer.

Das Jahr 2010 stand ganz im Zeichen der technische Hilfeleistung. Alleine viermal musste man wegen der starken Regenfälle ausrücken. Höhepunkt war dabei sicherlich der Einsatz in Behrensdorf (Kreis Plön), wo auch Holtseer Kameraden im Rahmen der 2. Bereitschaft des Kreises Rendsburg-Eckernförde zum Einsatz kamen. Auch die Technik musste den vielen Lenzeinsätzen Tribut zollen. So wurde die Vorbaupumpe des LF 16-TS beim Einsatz in Borgstedt so in Mitleidenschaft gezogen, dass sie in knapp 24 Arbeitsstunden Instand gesetzt werden musste. Ein Höhepunkt des vergangen Jahres war die Übung bei der NPZ in Hohenlieth, wo viele Erkenntnisse gewonnen werden konnten, die in naherer Zukunft bei der Einsatzplanung berücksichtigt werden sollen. Besonders erwähnte Heinrich Möller in seinem Jahresbericht den Kameraden Michael Stock, der neue Platten für die Tische im Schulungsraum gestiftet hat, und er dankte Uwe Sell und Herbert Franke, die die Platten montiert haben.

Der Jugendwart Manfred Ströh konnte von einem recht ruhigen Jahr berichten. Ein Höhepunkt war die Abnahme der Leistungsspange in Eckernförde, wo die Jugendfeuerwehr Am Wittensee den zweiten Platz belegte. Aus Holtsee waren Julian Haß, Felix Murawski und Jannik Rubink dabei. Manfred Ströh bat am Ende seines Berichts Dennis Haß nach vorne und bedankte sich bei ihm mit einer Erinnerungsplakette für die jahrelange gute Zusammenarbeit. Dennis, der zusammen mit Ole Ströh in die Einsatzabteilung übertrat, war viele Jahre Jugendgruppenleiter gewesen und hat sich immer sehr in der Jugendwehr engagiert.

Nachdem Arno Näthke das Amt des Schriftführers nun zwölf Jahre inne hatte, gab er bekannt, dass er diese Amt in andere Hände legen möchte. Die Wehr dankte ihm mit einer Urkunde. Zu seinem Nachfolger wurde Hendrik Tietje gewählt. Geehrt wurden Dirk Hagen, Claus Henning, Mirko Krabbenhöft, Carsten Schütt und Timo Ströh für zehn Jahre Mitgliedschaft, und Christian Bünz und Carsten Schütt wurden zum Oberfeuerwehrmann befördert. Arne Möller trat in die Wehr ein, die nun 60 aktive Mitglieder hat.

Peter Thoms, Heinrich Möller, Ulfert W. Geertz (v. l. n. r.)
Amtswehrführer Peter Thoms (links) und Bürgermeister Ulfert W. Geertz (rechts) mit dem für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrten Wehrführer Heinrich Möller

Schließlich erteilte Heinrich Möller dem Amtswehrführer Peter Thoms das Wort. Dieser überbrachte die Grüße seiner Stellvertreter, des Amtsvorstehers und der Verwaltung, sowie die Grüße des Kreiswehrführers und des Kreisvorstandes. Anschließend ging er kurz auf die digitale Alarmierung ein, deren Einführung sich durch den Widerspruch eines unterlegenen Bieters weiter verzögert. Dann zeichnete er Wehrführer Heinrich Möller für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst mit dem Brandschutz-Ehrenzeichen in Gold aus. Der Holtseer Bürgermeister Ulfert W. Geertz überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde und überreichte Heinrich Möller einen Zinnbecher und den Ehrenteller der Gemeinde. Auch die Kameraden bedachte ihren Wehrführer: Der stellvertretende Wehrführer Kai-Uwe Haß überreichte einen Zinnteller.

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