Opel Blitz

Freiwillige Feuerwehr Holtsee

Archiv 2014

27. Dezember 2014 – Verbesserung der Löschwassserversorgung
Tank Strijord
Stutzen am Löschwassertank in Hohenlieth-Strijord
Saugstutzen Hohenholm
Löschwasserteich Hohenholm mit neuem Saugrohr

In Hohenlieth-Strijord wurde Anfang Dezember ein neuer unterirdischer 30-m³-Löschwassertank installiert und am 27. Dezember das Saugrohr angepasst und montiert. Jetzt fehlt nur noch ein Deckel, der in den nächsten Wochen angebracht werden soll. Derzeit ist der Schacht provisorisch mit einer Palette abgedeckt.

Anschließend wurde ein Saugstutzen im Schacht am Löschwasserteich in Hohenholm angebracht. Dadurch wurde die Unfallgefahr an dieser Stelle erheblich reduziert. Niemand muss mehr an der rutschigen Böschung arbeiten, den Betondeckel beiseite schieben und die Saugleitung zu Wasser lassen. Das Rohr ist derzeit noch provisorisch abgestützt, bis der Beton für den Stützfuß ausgehärtet ist.

6. Dezember 2014 – Schornsteinbrand in Sehestedt
Pneumatische Sirene

Gegen 18:30 Uhr wurden wir zusammen mit den Wehren aus Ehlersdorf und Sehestedt zu einem Schornsteinbrand in Sehestedt auf der Nordseite alarmiert. Das Brandgut wurde entnommen und das Feuer erstickt. Nach einer Nachkontrolle durch einen Schornsteinfeger konnten alle Wehren den Einsatzort um 19:30 Uhr verlassen.

26. November 2014 – Brand einer Lagerhalle in Haby
Pneumatische Sirene

Um 22:15 Uhr wurde Alarm ausgelöst, weil in Haby eine Lagerhalle, in der Autos, Trecker, Wohnwagen, Boote und ähnliches untergestellt waren, brannte. Die Holtseer übernahmen die Wasserentnahme aus dem Bülten und bauten eine zweite B-Leitung zur am Ortsrand liegenden Brandstelle auf und unterstützen bei der Brandbekämpfung mit Atemschutzgeräteträgern. Mit im Einsatz war neben der Habyer Wehr auch die Feuerwehr Groß Wittensee, die eine weitere Wasserentnahmestelle nutzte. Gegen 0:15 Uhr konnten zunächst Groß Wittensee und anschließend wir wieder abrücken.

14. November 2014 – Claus Henning befördert

Nach seiner Wahl zum stellvertretenden Amtswehrführer im Juli und Ernennung im September wurde Claus Henning im Rahmen der DEULA-Tagung (Tagung der Amtswehrführungen und der Gemeindewehrführungen der amtsfreien Städte und Gemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde) zum Hauptbrandmeister befördert.

5. November 2014 – Thomas Bartels neuer Jugendwart

38 Delegierte der sieben Feuerwehren, die die gemeinsame Jugendfeuerwehr Am Wittensee bilden, trafen sich im Gerätehaus in Bünsdorf um einen neuen Jugendwart zu wählen. Manfred Ströh, der mehr als 15 Jahre die Jugendwehr geführt hat, hat sein Amt – wie bereits bei seiner Wiederwahl 2011 angekündigt – vorzeitig zur Verfügung gestellt. Die Delegierten wählten einstimmig bei eigener Enthaltung den bisherigen Stellvertreter Thomas Bartels aus Haby zum neuen Jugendwart.

Vorher wurde Frank Schröder aus Groß Wittensee zum organisatorischen Leiter der Jugendfeuerwehr – das Bindeglied zwischen Jugendfeuerwehr einerseits und den Wehrvorständen, den Gemeinden und der Verwaltung andererseits – ebenfalls einstimmig bei eigener Enthaltung gewählt. Frank Schröder, Amtswehrführer des Amtes Hüttener Berge, tritt die Nachfolge von Peter Thoms an, der vor knapp 20 Jahren der Initiator der Gründung der Jugendfeuerwehr war.

Fotoshooting 2014

Das Foto der gesamten Wehr vom Mai konnte ja bereits auf dem Kameradschaftsabend bestaunt werden. Vielleicht möchte der eine oder andere auch ein Foto für sich haben. Dieses und weitere Fotos können von dieser Internetseite heruntergeladen und dann selbst bzw. über einen entsprechenden Fotodienst ausgedruckt werden.

An dieser Stelle möchte wir uns noch einmal ganz herzlich bei Katrin Streiparth bedanken, die das Fotografieren unentgeltlich übernommen hat.

2. August 2014 – Brand einer Strohpresse in Hohenholm
Pneumatische Sirene Strohpresse, dahinter Trecker mit Vakuumtankwagen

Kurz nach 21:30 Uhr wurde Alarm ausgelöst, weil am Gut Hohenholm eine Strohpresse brannte. Außer dem Rettungsdienst, den Feuerwehren Haby und Sehestedt kam auch ein Kamerad mit Trecker und Vakuumtankwagen, den er nach Feierabend in weiser Voraussicht mit Wasser befüllt hatte, an die Einsatzstelle. Damit konnte das Stroh gelöscht werden. Brennende Reste in der Strohpresse wurden durch die Feuerwehr Haby mit dem Schnellangriff gelöscht. Nach einer halben Stunde konnten die letzten Einsatzkräfte abrücken.

12. Juli – Amtsfeuerwehrtag

Um 9:15 Uhr traten die Feuerwehren des Amtes mit den Musikzügen und den Jugendfeuerwehren zum Amtsfeuerwehrtag in Holzbunge an. Nach einem Umzug durchs Dorf mit Kranzniederlegung am Ehrenmal bestritten die Wehren, die Jugendfeuerwehren und der Musikzug Owschlag die Wettkämpfe. Sieger wurde die Mannschaft aus Groß Wittensee, die sich erst in einem Stechen gegen die erste Mannschaft der Jugendfeuerwehr Am Wittensee durchsetzen konnte. Die Holtseer Wehr belegte einen guten fünften Platz.

Gegen Mittag begann der Höhepunkt: Frank Schröder übernahm den Posten des Amtswehrführers von Peter Thoms, bei dem sich die Kameraden nicht nur mit einem Fotobuch und einer Urlaubsreise nach Föhr bedankten. Peter wurde für seine Verdienste mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold ausgezeichnet. Den größten Dank aber erhielt er durch den immer wieder aufbrausenden langanhaltenden Beifall seiner Kameraden.

Der Holtseer Manfred Ströh wurde ebenfalls ausgezeichnet. Für seine Verdienste – vor allem um die Jugendfeuerwehr – erhielt er das Schleswig-Holsteinische Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber. Auch Claus Henning musste vor die Front; er wurde zum Oberbrandmeister befördert.

10. Juli 2014 – Stoppelfeldbrand in Harzhof
Pneumatische Sirene

Um 12 Uhr wurde Alarm ausgelöst, weil bei Harzhof in Nähe des neuen Windparks ein Stoppelfeld brannte. Durch einen Baggerfahrer wurde sofort Brennbares in einem Kreis um den Brandherd entfernt. Beim Eintreffen war das Feuer unter Kontrolle und zum großen Teil bereits ausgebrannt, sodass die mitalarmierten Wehren aus Haby und Sehestedt wieder einrücken bzw. die Anfahrt abbrechen konnten. Da die Wasserversorgung in diesem Bereich schwierig ist, wurden die restlichen Löscharbeiten mit Hilfe eines Vakuumtankwagens durchgeführt.

4. Juli 2014 – Räumungsübung in der Schule
Robin Möller (links) und Kai-Uwe Haß (rechts) helfen Birte Birn durch ein Fenster
Schulleiterin Birte Birn lässt sich von Feuerwehrmann Robin Möller (links) und Wehrführer Kai-Uwe Haß (rechts) beim Verlassen des Klassenraums durch ein Fenster helfen

Gegen 10:20 Uhr vernebelte Wehrführer Kai-Uwe Haß den Flur der Grundschule so, dass die Rauchmelder auslösten. Die Lehrkräfte evakuierten die Schule und stellten die Vollzähligkeit fest, Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz gingen in das Gebäude vor. Es zeigte sich dabei, dass nicht allen die Gefahren des Brandrauches bewusst war: Eine Klasse verließ den Klassenraum durch den vernebelten Flur. Der Wehrführer wies in der Nachbesprechung deutlich auf die Gefahren einer Rauchgasvergiftung hin. Da die genaue Zusammensetzung von Brandrauch kaum vorhersehbar ist, muss vom schlimmsten ausgegangen werden, sodass das Einatmen von Rauchgasen grundsätzlich vermieden werden sollte. Bei der Übung zeigte sich auch, dass der Alarm in der Sporthalle nicht wahrgenommen wird, und dass hier eine Benachrichtung erfolgen muss. Auch wenn es Fehler gegeben hat, zeigte sich Wehrführer Kai-Uwe Haß zufrieden, zumal der Rest einwandfrei verlaufen war. Und er ist zuversichtlich, dass die Fehler bei einem Ernstfall nicht mehr passieren. Es zeigt aber auch ganz deutlich die Notwendigkeit, die Unterrichtsstunden für solche Übungen zu „opfern“.

2. Juli 2014 – Claus Henning zum stellvertretenden Amtswehrführer gewählt

Nach der Wahl von Frank Schröder zum Amtswehrführer war es notwendig geworden, einen weiteren Stellvertreter zu wählen. Dazu kamen 76 Delegierte aus den 15 Feuerwehren des Amtes Hüttener Berge in der Gaststätte „Alter Bahnhof“ in Ascheffel zusammen. Nach dem ersten Wahlgang kam Claus Henning (Holtsee) auf 35 Stimmen, Hans-Joachim Küppers (Norby) auf 27 und Frank Hoffmann (Groß Wittensee) auf 12 Stimmen. Da somit keine absolute Mehrheit erzielt wurde, war eine Stichwahl erforderlich, in der Claus Henning 48 Stimmen und der Owschlager Gemeindewehrführer Hans-Joachim Küppers 28 Stimmen erhielt.

Beim Amtsfeuerwehrtag am 12. Juli sollen Frank Schröder und der andere Stellvertreter Stefan Siewe vereidigt werden und somit die Amtsgeschäfte des Amtswehrführers von Peter Thoms auf Frank Schröder übertragen werden. Claus Henning kann erst vereidigt werden, wenn der Amtsausschuss der Wahl zugestimmt hat. Die nächste Sitzung ist für den 15. September geplant.

29. Mai 2014 – Volkswandern

Nach vielen Jahren hat die Feuerwehr am Himmelfahrtstag wieder ein Volkswandern organisiert. Anlass war das 80-jährige Jubiläum der Wehr in diesem Jahr. Mit über 70 Teilnehmern wurde die Veranstaltung als gelungen bewertet und sie soll bei Gelegenheit wiederholt werden. Das Wetter hat mitgespielt, sodass unterwegs zwei Pausen zum Verschnaufen und Erfrischen eingelegt wurden. Nachdem man wieder am Haus der Feuerwehr angekommen war, stärkten sich die Teilnehmer mit Grillwurst und kühlen Getränken. Zum Abschluss wurde unter den Erwachsenen drei Körbe mit Holtseer Leckereien und unter den Kindern drei Gesellschaftsspiele verlost.

29. April 2014 – Frank Schröder neuer Amtswehrführer

78 Delegierte aus 15 Feuerwehren wählten im Schützenhof Groß Wittensee den Nachfolger von Peter Thoms. Einziger Kandidat war Frank Schröder aus Groß Wittensee, der 75 Stimmen erhielt. Auch die Amtszeit des stellvertretenden Amtswehrführers Stefan Siewe aus Damendorf endet dieses Jahr. Er stellte sich jedoch – anders als Peter Thoms – zur Wiederwahl. Auf ihn entfielen 58 Stimmen, auf den anderen Kandidaten, Stefan Jepsen aus Owschlag, 17 Stimmen. Nach der Wahl von Frank Schröder, der bisher ebenfalls stellvertretender Amtswehrführer war, ist auch für ihn ein Nachfolger zu wählen. Diese Wahl wird am 2. Juli stattfinden.

22. April 2014 – Alarmübung
Pneumatische Sirene

Gegen 18:50 Uhr wurde Alarm für die Wehren Haby, Holtsee und Sehestedt ausgelöst: Rauchentwicklung in einem ehemaligen Bauernhof in der Dorfstraße, zwei vermisste Personen. Wehrführer Kai-Uwe Haß nutzte die Gelegenheit, noch einmal in dem Gebäude zu üben, bevor es Ende der Woche abgebrochen wird. Bei dieser Gelegenheit wurde auch die Wasserversorgung über das Regenwasser-Rückhaltebecken in der Wolfskoppel geprobt, sowie die Löschwassereinspeisung ins Hydrantennetz durch die Käserei getestet.

Auch die Nachbarwehren aus Haby und Sehestedt konnten ihre Fertigkeiten im Innenangriff üben. Außerdem hatten sie eine ca. 700 m lange Löschwasserversorgung vom Holtsee aufgebaut. Hierbei sollte das Zusammenwirken geübt und die Ortskenntnisse vertieft werden.

14. April 2014 – „Waldbrand“ gelöscht

Gegen 20:30 Uhr blickte eine Anwohnerin des Sees aus dem Wohnzimmerfenster und es sah so aus, als wenn es im Wald auf der anderen Seeseite brennen würde. Dort hatten vorher Kinder/Jugendliche gespielt. Sie rief darauf einen Feuerwehrkameraden an, der in der Nähe wohnt. Dieser erkundete die Lage und stellte fest, dass es in einer Astgabel beim alten Steg brannte. Mit einer Mineralwasserflasche, die dort lag konnte er das Feuer löschen.

Im letzten Jahr hatten wir um die gleiche Zeit zwei kleinere Feuer, die vermutlich durch spielende Kinder verursacht wurde. Auch im Jahr davor wurde ein Lagerfeuer im Wald entdeckt und ein Buswartehäuschen brannte in einer Ecke. Wir bitten alle Eltern, ihre Kinder auf die Gefahren hinzuweisen, die durch das Zündeln, insbesondere in Waldgebieten bestehen. Auch die Passanten und Anwohner bitten wir um Aufmerksamkeit. Rufen Sie bei jedem Anzeichen eines Schadfeuers, das sie nicht sofort und vollständig aus eigenen Kräften löschen können, die Feuerwehr. Je früher die Einsatzkräfte alarmiert werden, umso schneller lässt sich der Brand bekämpfen und desto geringer ist der Schaden.

2. April 2014 – Böswilliger Fehlalarm
Pneumatische Sirene

Um ca. 12:45 Uhr wurde die Sirene an der Schule von Hand ausgelöst, obwohl kein Grund für einen Feuerwehreinsatz vorlag. Wir weisen darauf hin, dass der Missbrauch von Notrufeinrichtungen ein Straftatbestand nach §145 Strafgesetzbuch ist und mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe geahndet werden kann.

Außerdem bitten wir alle Eltern, ihre Kinder über den Sinn dieser und anderer Nortrufeinrichtungen aufzuklären. Feuerwehrleute üben ihre Tätigkeit in der Regel ehrenamtlich aus. Im Alarmfall lassen sie alles stehen und liegen, um zum Einsatz zu fahren, ganz gleich Sie ob an ihrem Arbeitsplatz, im Bett oder bei einer Familienfeier sind. Kommt es während einer solchen Fehlalarmierung zu einem echten Einsatz, kann es zu Verzögerungen kommen, weil Mannschaft und Fahrzeuge bereits ausgerückt sind. Des weiteren entstehen Kosten, die dem Verursacher bei einem böswilligen Fehlalarm in Rechnung gestellt werden.

31. März 2014 – Fluthelfernadel für Holtseer Kameraden
Fluthelfernadel Sachsen-Anhalt 2013

Vor der Kreistagssitzung am 31. März wurden die Kameraden, die mit der Feuerwehrbereitschaft zum Hochwassereinsatz im Juni 2013 in Sachsen-Anhalt waren, mit der Fluthelfernadel des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet. Die Auszeichnung nahm Kreispräsident Lutz Clefsen im Namen des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt vor. Zu den Ausgezeichneten gehören auch die sieben Holtseer Kameraden Timo Anders, Hannes Benn, Kai-Uwe Haß, Claus-Guntram Henning, Sönke Koberg, Michael Möller und Manfred Ströh.

25. März 2014 – Ölspur in Hohenlieth
Digitaler Funkmeldeempfänger

Um 15:40 Uhr wurden wir zum Abstreuen einer durch einen defekten Pkw verursachten Ölspur im Bereich Hohenlieth/Parkgarten – Stratenbrook alarmiert. Unterstützung durch die mitalarmierte Wehr aus Haby wurde nicht benötigt. Nach ca. 40 Minuten war der Einsatz beendet.

1. März 2014 – Feuerwehrball

Zwei Freunde auf Tour, viel Alkohol, Erinnerungslücken, zwei wütende Ehefrauen, ein verliebter Sohn und eine junge, attraktive Deern, die an einer Stelle auftaucht, wo sie vielleicht besser nicht aufgetaucht wäre. Dies sind die Zutaten für die Komödie „Nochmal Glück hatt!“, mit der die Theatergruppe den diesjährigen Feuerwehrball eröffnet hat. Die Zuschauer waren sichtlich vergnügt, wohl auch deshalb, weil die schauspielerische Leistung sehr gut war. Vielen Dank an Thordis Makoben, Jutta Selmer, Silke Stock, Kai-Uwe Haß, Mirko Krabbenhöft und Johannes Ströh sowie an den Regisseur und Souffleur Sönke Marten. Wer das Theaterstück nicht sehen konnte oder es gar noch einmal sehen möchte: Am Freitag, den 7. März wird es in der Eiderhufe noch einmal aufgeführt. Der Eintritt ist frei, die Schauspieler freuen sich jedoch über eine Spende.

Mit einer reichhaltigen Tombola, die fast 140 Preise umfasste, ging es weiter. Einen recht herzlichen Dank an die Spender. Ohne die Tombola wäre das Fest in dieser Form kaum finanzierbar. Den Rest des Abends gestalteten die Lords, die bis in die frühen Morgenstunden zum Tanz aufspielten.

Unser Dank geht auch an den Festausschuss um Oliver Koll für die Organisation und – wie so oft – an Rolf Möller, der wieder den Heimfahrdienst übernommen hat.

19. Februar 2014 – Scheunenbrand in Steinrade
Pneumatische Sirene

Um 7:50 Uhr wurden wir zu einem Scheunenbrand in Steinrade alarmiert. Wir unterstützten die Wehren aus Bünsdorf, Borgstedt, Holzbunge und Sehestedt bei der Wasserförderung aus dem Nord-Ostsee-Kanal und beim Atemschutzeinsatz. Die Löscharbeiten dauerten bis in den späten Nachmittag. (Berichte bei KN-online und shz.de)

14. Februar 2014 – Fehlalarm
Pneumatische Sirene

Gegen 11:30 Uhr löste die Brand­melde­anlage im Verpackungs­mittel­lager der Käserei einen Alarm in Folge einer Fehl­funktion eines Brand­melders aus.

8. Februar 2014 – Warnung vor dubiosen Werbern

Derzeit ist ein Unternehmen im östlichen Schleswig-Holstein aktiv, das bei Geschäftsleuten um Anzeigen für „Feuerwehrplakat zur Mitgliederwerbung“ wirbt. Der Landesfeuerwehrverband distanziert sich ganz deutlich von derartigen Projekten und empfiehlt, sich nicht an diesen Geschäftsmodellen zu beteiligen. Den potentiellen Anzeigenkunden wird suggeriert, hier etwas Gutes für die Feuerwehr zu tun. Die Wehren sollen 100 Plakate kostenfrei bekommen, sofern sich dieses mit den Anzeigen finanzieren lässt. Den Gewinn streicht einzig die Firma ein. Eine konzeptionelle Mitgliederwerbung findet nicht statt. [mehr…]

7. Februar 2014 – Jahreshauptversammlung

Um 19:30 Uhr begrüßte Wehrführer Kai-Uwe Haß die Aktiven, die Ehrenmitglieder, fördernde Mitglieder, den Bürgermeister, die Gemeindevertreter und die Gäste der Freiwilligen Feuerwehren aus Gettorf, Haby und Sehestedt zur ersten Mitgliederversammlung unter seiner Leitung. Er hob hervor, dass dies die erste Mitgliederversammlung sei, an der ein Ehrenbürgermeister und ein Ehrenwehrführer teilnehmen. Wenn Robert Christophersen der Versammlung hätte beiwohnen können, wäre auch ein Ehrenamtswehrführer anwesend gewesen. Besonders begrüßt wurde Amtswehrführer Peter Thoms, der die Grüße des Kreisvorstandes überbrachte.

In seinem Jahresbericht ging Kai-Uwe Haß insbesondere auf den Hochwassereinsatz in Sachsen-Anhalt ein, an dem er und sechs weitere Kameraden teilgenommen haben. Ein weiterer „Höhepunkt“ des Einsatzberichts waren die Strohlager-Brände in Lagenburg und Achters Hohenlieth am 26. August, die sehr deutlich gezeigt haben, wie wichtig es ist, über eine Vielzahl von Wehren in der engeren und weiteren Nachbarschaft zu verfügen. Sein Dank galt auch dem DRK-Ortsverein, der die Versorgung auf Lagenburg sichergestellt hat. Nach diesen Einsätzen hatten einige Arbeitgeber einen Antrag auf Erstattung der Lohnkosten gestellt. Kai-Uwe Haß betonte ausdrücklich, dass dies ihr gutes Recht sei, bedankte sich aber andererseits bei denjenigen Arbeitgebern, die darauf verzichtet haben und hob insbesondere die Norddeutsche Pflanzenzucht – seit Jahren Partner der Feuerwehr – hervor. Neben diesen beiden Großereignissen gab es im vergangenen Jahr zwei Alarmübungen, drei kleinere Feuer, zwei kleinere technische Hilfeleistungen und vier Einsätze in Folge des Sturmes Christian zu verzeichnen, wobei das große „Aufräumen“ am Nachmittag des 28. Oktober als ein Einsatz gezählt wurde.

Ein weiterer Höhepunkt des vergangenen Jahres war die Marnheimfahrt gewesen. Der Gegenbesuch ist für 2015 geplant und 2016 soll das 30-jährige Jubiläum in Marnheim gefeiert werden. Im letzten Jahr hat es – bedingt durch die besonderen Einsätze – zahlreiche Geldspenden gegeben, mit denen sich die Wehr den langgehegten Wunsch nach einem Polohemd erfüllen möchte. Ein Muster konnte auf der Versammlung vorgestellt werden, die Beschaffung wird demnächst durchgeführt.

Durch Ausbaggern des Löschteichs in Hohenholm konnte die Löschwasserversorgung in der Gemeinde verbessert werden, weitere Maßnahmen wie das Ausbaggern weiterer Löschteiche und die Installation von Löschwassertanks sind geplant und vorbereitet und werden in diesem und im nächsten Jahr durchgeführt.

Kai-Uwe Haß und Jens-Peter Frank
Bürgermeister Jens-Peter Frank überreicht Wehrführer Kai-Uwe Haß ein „Flachgeschenk“ als Dank und Anerkennung für den Hochwassereinsatz in Sachsen-Anhalt
Otto Laß, Georg-Adolf Koberg, Horst Naeve, Rolf Krabbenhöft, Burkhard Mohr
220 Jahre Mitglied in der Feuerwehr: Otto Laß und Georg-Adolf Koberg (jeweils 60 Jahre), Horst Naeve (40 Jahre) sowie Rolf Krabbenhöft und Burkhard Mohr (jeweils 30 Jahre) (v. l.)

Auf das Thema Löschwasserversorgung ging auch Bürgermeister Jens-Peter Frank ein. Die nach der Umstellung der Wasserversorgung auf die Stadtwerke Rendsburg eingetretenen Störungen in der Löschwasserversorgung über das Hydrantennetz, sollen mit Hilfe der Meiereigenossenschaft gelöst werden. Es ist beabsichtigt, die Wasserversorgung der Käserei mit dem gemeindlichen Trinkwassernetz zu verbinden, so dass bei Bedarf zusätzlich Wasser eingespeist werden kann. Die technischen Voraussetzungen seien geklärt und alle Beteiligten sind gewillt, diese Lösung umzusetzen, sodass zukünftig bei Einsätzen und Übungen im Ortsbereich keine nennenswerten Störungen mehr auftreten sollten.

In seinen Grußworten sagte der Bürgermeister der Feuerwehr seine volle Unterstützung zu. Die Gemeindevertretung und er würden die Wehr gerne auch uneingeschränkt unterstützen, leider gebe es immer wieder Grenzen, die durch die Haushaltssituation der Gemeinde gesetzt werden. Nichtsdestotrotz sei er zuversichtlich, dass sich die Aufgaben gemeinsam in einem angemessenen Zeitrahmen lösen lassen. Er bedankte sich für die geleistete Arbeit und ganz besonders für den Einsatz im Rahmen des Katastrophenschutzes und überreichte ein „Flachgeschenk“.

Der Gruppenführer der 2. Gruppe Sönke Marten wurde wiedergewählt. Er forderte die jüngeren Kameraden auf, sich einmal zu überlegen, ob sie nicht Führungsverantwortung übernehmen möchten und dies ggf. der Wehrführung mitzuteilen. In die Wehr neu aufgenommen wurden Robin Möller aus Holtsee und Lukas Möller aus Harfe. Zum Oberfeuerwehrmann wurden Dennis Haß und Michael Schubert befördert. Für 10 Jahre Mitgliedschaft wurde Ole Ströh geehrt, für 30 Jahre Rolf Krabbenhöft und Burkhard Mohr, für 40 Jahre Horst Naeve und für 60 Jahre Georg-Adolf Koberg und Otto Laß. Der stellvertretende Wehrführer Claus Henning wurde zum Brandmeister und Wehrführer Kai-Uwe Haß zum Hauptbrandmeister befördert.

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