Fahne, blaue Seite

Freiwillige Feuerwehr Holtsee

Ehemalige Fahrzeuge

1934 – 1947
Erstes Fahrzeug der FF Holtsee

Im Herbst 1934 erfolgte die Motorisierung der Holtseer Feuerwehr. Die Gemeinde kaufte einen gebrauchten Daimler-Benz, der zum Feuerwehrfahrzeug umgerüstet und mit einer Tragkraftspritze ausgestattet wurde.

1941 – 1981

Ein Tragkraftspritzenanhänger TSA wurde bei Otto Laß in Harfe gebaut und mit einer Tragkraftspritze TS 4 bestückt. Zu Übungen und Einsätzen wurde der TSA mit einem Traktor gezogen, später mit den Löschgruppenfahrzeugen.

1947 – 1950

Die Einsätze des Zweiten Weltkriegs hatten den Daimler-Benz schwer in Mitleidenschaft gezogen, sodass er ausgemustert werden musste. Die Wehr bekam einen Opel P4, der beim Maler im Nachbarort Sehestedt von der britischen Besatzungsmacht beschlagnahmt worden war. Dies war ein blau-schwarzen Pkw, ähnlich wie er auf dieser Abbildung bei www.autogallery.org.ru zu sehen ist. Das Fahrzeug war aber eigentlich zu schwach, um den Tragkraftspritzenanhänger zu ziehen. Außerdem passten Mannschaft und Gerät nicht gleichzeitig in das Fahrzeug. Nachdem die Meierei die ersten Lastwagen bekommen hatte, wurden diese – wenn möglich – mit eingesetzt.

1950 – 1971
LF 8 Opel Blitz von 1950 (Aufnahme von 2006)

Das Drängen nach einem richtigen Feuerwehrauto wurde immer stärker und nachdem man es zwischenzeitlich für einige Wochen mit einem gebrauchten Sanitätsfahrzeug versucht hatte, schaffte die Gemeinde 1950 ein neues Löschengruppenfahrzeug (LF 8) Opel Blitz an. Wegen seiner weichen Federung und der damit verbundenen Neigung zum Aufschaukeln bekam das Fahrzeug schnell den Spitznamen Schwungjuhle. Nach 21 Jahren wurde das Fahrzeug an die Gemeinde Schwabe (heute Ortsteil von Jevenstedt) verkauft. Nachdem das Fahrzeug dort 1989 außer Dienst gestellt wurde, wurde es zurückgekauft und ist seit dem als „Ehrenmitglied“ in der Feuerwehr. Im Jahre 2006 erhielt das Fahrzeug eine neue Lackierung, wobei auch die zwischenzeitlich weiß gestrichenen Kotflügel wieder die originalgetreue schwarze Farbe erhielten. Die auf dem Foto, das nach der Neulackierung aufgenommen wurde, abgebildeten Blaulichter besass das Fahrzeug ursprünglich nicht. Auch das Gemeindewappen auf der Tür ist nicht orignalgetreu, da die Gemeinde Holtsee erst seit 1984 ein Wappen führt.

1971 – 1989
LF 8 von 1971

1971 erfolgte die Anschaffung eines neuen LF 8. Mit diesem Fahrzeug konnte die Feuerwehr Holtsee den gestiegenen Anforderungen gerecht werden, da es erstmals mit Atemschutzgeräten ausgestattet war. Neben den drei Atemschutzgeräten erhielt die Wehr ein Stromerzeugeraggregat 1 kW, Hydraulikwerkzeug und einen Mehrzweckzug zur technischen Hilfeleistung. Zur Wasserförderung besaß das Fahrzeug eine Vorbaupumpe mit einer Förderleistung von 800 l/min und eine eingeschobene Tragkraftspritze mit derselben Leistung.

Nach der Anschaffung des heutigen LF 8 im Jahre 1989 wurde das Fahrzeug nach Marnheim (Rheinland-Pfalz) für „einen Sack voll mit 1,– DM-Stücken“ verkauft. Die rund 700 km lange Überführungsfahrt in die Gemeinde, zu deren Feuerwehr die Holtseer Wehr seit 1986 freundschaftliche Beziehungen pflegt, wurde durch die Holtseer Kameraden persönlich durchgeführt und mit einem Besuch bei der Partnerwehr verbunden. Das LF 8 versieht auch heute noch seinen Dienst in Marnheim und trägt an einer Seite zur Erinnerung noch den Holtseer Schriftzug.

1981 – 1985
LF 16-TS Magirus Eckhauber

Nach der Erstellung des heutigen Gerätehauses bekam die Wehr ihr zweites Fahrzeug, ein LF 16-TS vom „Zivilen Bevölkerungsschutz“. Dieser damals schon betagte Magirus Eckhauber wurde bereits vier Jahre später wieder abgegeben.

1982 – ?
Funkkomandowagen (FuKo) DKW Munga

1982 wird der frühere Gemeindewehrführer und damalige Amtswehrführer Robert Christophersen Führer der 2. Bereitschaft. Zu diesen Zwecken übergibt der Katastrophenschutz einen Funkkommandowagen (FuKo) DKW Munga. Da das Gerätehaus sehr großzügig angelegt ist, konnte der Munga in der Fahrzeughalle zwischen den beiden Löschfahrzeugen abgestellt werden.

seit 1985
LF 16-TS

Nachfolger des Magirus Eckhauber, der nach insgesamt 22 Jahren – davon vier in Holtsee – außer Dienst gestellt wurde, war der damals funkelnagelneue Mercedes Rundhauber mit einem Anschaffungswert von damals 250.000,– DM. Das Fahrzeug gehört dem Bund und wurde vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe letztlich dem Kreis Rendsburg-Eckernförde zur Verfügung gestellt, der das Fahrzeug wiederum der Holtseer Wehr zur Verfügung gestellt hat. Wegen seiner Ausstattung wird es überwiegend zu Wasserförderung eingesetzt. [Ausstattungsdetails]

seit 1989
LF 8

Das heutige LF 8 wurde 1989 als Vorführfahrzeug von der Gemeinde für 156.000,– DM angeschafft. Das Fahrzeug ist mit einer sog. Polylöschanlage, einer 100 Liter-AFFF-Schnellangriffseinrichtung, ausgestattet. Wie sein Vorgänger besitzt es zur Wasserförderung eine Frontpumpe und eine eingeschobene Tragkraftspritze mit einer Förderleistung von je 800 l/min. Auf dem Fahrzeug befinden sich ein Stromerzeugeraggregat mit 5 kW Leistung, ein Stativ mit zwei Arbeitstellenscheinwerfern und eine Lautsprecheranlage. Für einfache technische Hilfeleistung sind ein Mehrzweckzug, eine Kettensäge, ein Winkelschleifer und ein Satz Rohrdichtkissen (sog. Gullidichtkissen) auf dem Fahrzeug verladen. Das Fahrzeug wird normalerweise an der Brandstelle und bei technischer Hilfeleistung eingesetzt. [Ausstattungsdetails]

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