Fahne, rote Seite

Freiwillige Feuerwehr Holtsee

Feuerwehr in Holtsee vor 1934

Auch vor den Gründungen der Freiwilligen Feuerwehren gab es Männer, die den Roten Hahn bekämpften, denn zu dieser Zeit war – durch die damals stark verwendeten Baumaterialien wie Reet, Stroh oder Holz – ein Feuer stets eine große Gefahr für das eigene Heim und für angrenzenden Gehöfte.

Die Wehrmänner von einst wurden in einer Brandwehr oder Zwangsfeuerwehr zusammengefasst, wozu jeder Mann einbezogen werden konnte. Die Gemeinden sorgten schon damals für die nötige Ausrüstung zu Brandbekämpfung und so ging es dem Feuer mit Eimerketten und später mit der Handdruckspritze zu Leibe.

So war es auch in Holtsee. Die mit Helmen und Gurten ausgestatteten Männer hatten unter ihren Feuerwehrführern Heinrich Ströh (Lehmkuhl), Heinrich Ströh, (Holtsee-Mühle) und Friedrich Möller (Harfe) so manche Feuerprobe zu bestehen.

Großeinsätze hatte unsere Zwangsfeuerwehr auf Marienthal und 1925 auf Grünhorst, wobei es fast zu einem Unglück gekommen wäre, als eine Wand in unmittelbarer Nähe der Feuerwehrmänner einstürzte. Anfang März 1932 rückte die Zwangsfeuerwehr nach Hohenlieth aus. Bei diesem Großfeuer kamen fast 200 Kühe in den Flammen um.

Durch das preußische Gesetz über das Feuerlöschwesen vom 15. Dezember 1933 wurden die Gemeinden aufgerufen, Freiwillige Feuerwehren zu gründen. Auch in Holtsee fanden sich in der Dorfgastwirtschaft bei Gustav und Wilhelmine Ströh die Freiwilligen im Frühjahr 1934 zusammen und gründeten unsere Freiwillige Feuerwehr Holtsee.

Aus der Chronik 75 Jahre Freiwillige Feuerwehr Holtsee, 2009

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